
Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen Grönland: Bundeswehr-Einsatz im neuen Kalten Krieg
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Jan 15, 2026 Die Bundeswehr entsendet ein Erkundungsteam nach Grönland, um geopolitische Spannungen abzuschätzen. Der Einsatz wird als symbolische Abschreckung im Wettstreit mit den USA eingeordnet. Ein Krisentreffen in Washington brachte keine Einigung und beendet Spekulationen über chinesische Kriegsschiffe. Zudem wächst die US-Wirtschaft trotz der Politik von Trump, während Joseph Stiglitz vor Monopolbildung im KI-Sektor warnt. Zudem ziehen steigende Bestandswohnpreise und sinkende Neubaukosten die Aufmerksamkeit auf den Immobilienmarkt.
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Episode notes
Deutschland Wird Teil Des Arktischen Machtspiels
- Die Entsendung von 13 Bundeswehrsoldaten nach Nuuk signalisiert Deutschland als Akteur im Arktiskonflikt.
- Der Einsatz dient vor allem der Erkundung von Fähigkeiten wie Seeraumüberwachung und hat vor allem symbolische Abschreckungskraft.
Dänemark Widerlegt Trumps Argumente
- Dänemark und die USA bleiben in fundamentalen Fragen zu Grönland uneins trotz Krisentreffen in Washington.
- Dänemark bestreitet weitreichende chinesische Militäraktivitäten und erinnert daran, dass die USA ihre Präsenz historisch stark reduziert haben.
KI-Boom Treibt US-Wirtschaft — Stiglitz Warnt
- Das robuste US-Wachstum 2025 hängt stark mit dem Boom rund um Künstliche Intelligenz und Rechenzentren zusammen.
- Joseph Stiglitz sieht das Wachstum als glücklichen Zufall und warnt vor langfristigen Risiken durch zunehmendes Rent-Seeking und Monopolbildung.
