Julia Ruhs und die Meinungsfreiheit: Kalkulierte Aufregung
whatshot 12 snips
Sep 19, 2025
Julia Ruhs sorgt mit ihrer Sendung "Klar" für viel Aufregung. Der NDR setzt auf eine andere Moderation und plant eine neue Kooperation. Kritiken an der ersten Folge sind vielfältig, insbesondere wird der provokante Ton und handwerkliche Mängel bemängelt. Die Kontroverse beleuchtet auch die interne Konkurrenz zwischen NDR und BR und hinterfragt, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk tatsächlich Platz für unterschiedliche Meinungen bieten kann. Aktuelle Nachrichten zu Hamas und TikTok runden die Diskussion ab.
10:30
forum Ask episode
web_stories AI Snips
view_agenda Chapters
auto_awesome Transcript
info_circle Episode notes
question_answer ANECDOTE
Satirischer Seitenhieb Von Anja Reschke
Anja Reschke präsentierte satirisch eine Sendung, die als Seitenhieb auf 'Klar' galt.
Das illustrierte früh die Spannungen zwischen etabliertem Journalismus und dem neuen Format.
insights INSIGHT
NDRs Entscheidung Schadet Debattenkultur
Der NDR hat durch seine Entscheidung den Eindruck erweckt, konservative Meinungen keinen Raum zu geben.
Das hat die Debatte um Meinungsvielfalt in den Öffentlich-Rechtlichen weiter angeheizt.
insights INSIGHT
Journalistische Mängel In Erster Folge
Kritik richtete sich gegen handwerkliche Mängel in der ersten Folge zur Migration und fehlende Belege.
Zudem kamen die betroffenen Migranten kaum selbst zu Wort, was journalistisch problematisch ist.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Um Julia Ruhs und die von ihr moderierte ARD-Sendung “Klar” tobt eine Kontroverse: Der NDR hatte diese Woche auf eine weitere Zusammenarbeit mit der freien Mitarbeiterin verzichtet. Am Donnerstag hatte der NDR dann aber bekannt gegeben, dass man die Sendung zwar fortsetzen wolle, künftig aber mit einer eigenen Moderation. Drei Sendungen wird der NDR 2026 mit Tanit Koch drehen, Ex-Chefredakteurin der Bild und RTL Deutschland. Drei weitere wird Julia Ruhs für den BR drehen.
Doch zuvor hatte sich Julia Ruhs über den Umgang des NDR mit ihr öffentlich beschwert. Der NDR hat damit wohl das Gegenteil dessen bewirkt, was er eigentlich erreichen wollte – nämlich auch konservativere Meinungen in der ARD Raum zu geben. Das sei ein “Armutszeugnis”, schrieb Ruhs. Allerdings gab es zu Recht auch Kritik an handwerklichen Mängeln in der ersten Folge zur Migration, sagt Aurelie von Blazekovic, Teamleiterin der SZ-Medienseite. Vielfach sei der Ton der Sendung aber auch schlicht provokant gewesen. Auch wenn die Aufregung “ein bisschen einkalkuliert” gewesen sei, müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk Meinungsvielfalt aushalten.
Weitere Nachrichten: Hamas droht Israel; Lösung für TikTok in den USA.