Facts & Feelings - Deutschlandfunk Nova

Unbeliebtes Beziehungsmodell - Wie befreiend sind Situationships?

Jan 2, 2026
Johanna Degen, Sozialpsychologin, forscht zu Beziehungen im digitalen Zeitalter, während Michiko Park, Paartherapeutin, therapeutische Einsichten und Ansätze zu Situationships teilt. Sie diskutieren die Geschichte und gesellschaftliche Wahrnehmung unverbindlicher Beziehungen, die Vorteile wie Autonomie und Flexibilität bieten, aber auch Risiken wie Selbstentwertung mit sich bringen können. Michiko betont die Bedeutung von Kommunikation und Selbstregulation für erfolgreiche Beziehungen und sieht Situationships als wertvolles Lernfeld. Mika fordert mehr Akzeptanz für alternative Beziehungskonzepte.
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ANECDOTE

Zwei Persönliche Fälle

  • Mika schildert zwei Situationships: die erste war toxisch, die zweite funktionierte dank offener Kommunikation gut.
  • Die zweite entstand aus Freundschaft, blieb bewusst unverbindlich und erfüllte beide ohne klassische Partnerschaft.
INSIGHT

Unverbindlichkeit Als Kollektives Missverständnis

  • Johanna Degen erklärt, dass Unverbindlichkeit oft als kollektives Missverständnis entsteht, nicht aus fehlendem Bindungswunsch.
  • Menschen halten sich zurück, weil niemand übercommitten will, was Situationenhips verstärkt reproduziert.
INSIGHT

Befreiung Kann Auch Entwertung Sein

  • Degen warnt, dass Situationships für Frauen unter dem Versprechen von Befreiung Selbstentwertung fördern können.
  • Sie fordert kritische Reflexion, ob man wirklich kongruent mit eigenen Bedürfnissen handelt.
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