
Radiowissen Was bleibt von Darwin? Forschung zur Evolution heute
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Dec 18, 2025 In dieser Folge sind Prof. Dr. Ralf J. Sommer, Entwicklungsbiologe am Max-Planck-Institut, und Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Emeritierter Zoologe der LMU München, zu Gast. Sie diskutieren faszinierende Aspekte von Darwins Evolutionstheorie und deren Weiterentwicklung durch moderne Genomforschung. Besonders spannend ist die Erklärung, wie Fadenwürmer je nach Umwelt unterschiedliche Mundtypen entwickeln. Zudem beleuchten sie die Rolle neutraler Mutationen und die Anpassungsfähigkeit von Organismen im Lauf der Evolution. Ihre Erkenntnisse zeigen, dass die Evolutionstheorie ein dynamisches und fortschreitendes Projekt bleibt.
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Episode notes
Arten Sind Nicht Konstant
- Charles Darwin zeigte, dass Arten nicht statisch sind, sondern sukzessive entstehen und ineinander übergehen.
- Seine umfangreichen Beobachtungen legten die Grundlage für die Evolutionstheorie der natürlichen Selektion.
Selektion Als Kohärenter Mechanismus
- Darwin hat als Erster ein kohärentes Gedankengebäude zur Evolution entwickelt und natürliche Selektion als Mechanismus vorgeschlagen.
- Damit verband er Variabilität, gemeinsame Abstammung und Selektionsdruck zu einer prüfbaren Theorie.
Wie Natürliche Selektion Funktioniert
- Natürliche Selektion beruht auf Variation, begrenzten Ressourcen und unterschiedlichem Fortpflanzungserfolg.
- Individuen mit vorteilhaften Merkmalskombinationen werden in der nächsten Generation überrepräsentiert.



