
Auf den Punkt Extremwetter: Wie wir uns vorbereiten können
Über 24 Stunden lang hat es stark geregnet. Straßen wurden überflutet, Häuser sind eingestürzt und ganze Orte stehen unter Wasser. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind Stand Freitagnachmittag schon über einhundert Menschen bei einer Hochwasserkatastrophe gestorben. Dutzende weitere werden noch vermisst
Wie groß die Schäden sind, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen noch genauer zeigen. Aber worin sich Klimaforscherinnen und Klimaforscher schon einig sind: Solche Unwetter werden in Deutschland in Zukunft häufiger passieren. Eine Folge der Klimakrise.
Wir sollten uns also auf solche Extremwetterlagen in Deutschland vorbereiten. Aber wie kann das aussehen? Christoph von Eichhorn aus dem SZ-Wissensteam erklärt im Podcast, dass wir dafür vor allem unsere Städteplanung anpassen müssen: "Das Ziel muss sein dieses Wasser so lange wie möglich zurückzuhalten durch Vegetation aber zum Beispiel auch durch begrünte Dächer. Sowas kann helfen, dass der Scheitelpunkt dieser Flut nicht so abrupt kommt, sondern über eine lange Zeit verteilt wird." Der Einzelne könne zwar akut nichts tun zur Vorbereitung, dafür aber dabei helfen die Klimakrise zu bekämpfen.
Weitere Themen: Neue Risikogebiete in Europa, Benelux-Staaten auch von Hochwasser betroffen.
Redaktion, Moderation: Antonia Franz
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Benjamin Markthaler
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und dpa.
