
Rehab and Performance Podcast #096 - Deep Dive: Patellofemorales Schmerzsyndrom
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Jan 7, 2026 Sebastian und Felix tauchen tief in das patellofemorale Schmerzsyndrom ein. Sie erklären, dass es sich um belastungsabhängige Knieschmerzen handelt, die häufig missverstanden werden. Gemeinsam räumen sie mit Mythen auf, wie der Rolle des Patella-Trackings. Ein wichtiger Punkt sind die Risikofaktoren, die Biomechanik und das Training betreffen. Zudem diskutieren sie die Bedeutung einer gründlichen Anamnese und stellen praktische Übungstherapien vor. Abschließend gibt es wertvolle Tipps zur Therapie und zum Umgang mit den Beschwerden.
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Episode notes
PFSS Ist Meist Belastungsabhängig
- Patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) ist meist kein struktureller Schaden, sondern ein belastungsabhängiges, diffuses Schmerzbild um die Kniescheibe.
- Die Diagnose ähnelt dem unspezifischen Rückenschmerz: oft schleichend, variabel und ohne akutes Trauma.
Patella‑Tracking Ist Überbewertet
- Das alte Modell «Maltracking» der Patella erklärt PFSS kaum und ist überbewertet.
- Taping kann symptomatisch helfen, verändert aber nicht das angebliche Tracking wie früher angenommen.
Load > Kapazität Als Kernmechanismus
- PFSS entsteht, wenn Load die Kapazität des Gelenks übersteigt; Risikofaktoren begünstigen das, sind aber selten allein verantwortlich.
- Fußfehlstellungen, Hüftschwäche oder Trainingsfrequenz erhöhen die Belastung, lösen aber meist nicht alleine PFSS aus.
