
Acht Milliarden Irankrieg: Das mögliche Ende des Öls (Wdh. vom 24.04.2026)
Aug 20, 2026
Bernhard Zand, langjähriger SPIEGEL‑Korrespondent für internationale Politik und Energiefragen, erklärt die möglichen Folgen des Iran-Konflikts für die Weltenergie. Er spricht über Energiesicherheit als Treiber der Wende. China als Cleantech-Gigant und zugleich Kohleverbraucher taucht als Paradox auf. Auch die Rolle der Golfstaaten und neue geopolitische Gewinner und Verlierer werden thematisiert.
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Energiewechsel Wird Durch Sicherheitszwang Getrieben
- Die aktuelle Energiekrise ist weniger moralisch als sicherheitspolitisch getrieben und schafft starke Anreize für Umstellung auf erneuerbare Energien.
- Bernhard Zand betont, dass die Gefahr, wichtige Handelswege über Nacht zu verlieren, nationale Sicherheitsinteressen mobilisiert.
China Baut Einen Elektro‑Staat Neben Kohleaufbau
- China verfolgt parallel Energiesicherheit durch strategische Reserven und massive Investitionen in Cleantech-Industrie.
- Zand beschreibt, dass China gleichzeitig mehr Kohle verbrennt, aber den industriellen Unterbau für Elektro-Staaten aufgebaut hat.
Wer Kurzfristig Gewinnt Und Wer Langfristig Profitiert
- Kurzfristige Gewinner der Energiekrise sind Russland und die USA; China profitiert langfristig durch seine Cleantech‑Führerschaft.
- Zand nennt hohe Energiepreise als Putins kurzfristigen Vorteil und Chinas industrielle Dominanz als Langfristtrend.



