NZZ Akzent

KI-Musik auf Spotify und Co. - Können wir noch hören, was echt ist?

Jan 19, 2026
Ruth Fulterer, Technologie-Redaktorin, führt durch die faszinierende Welt der KI-generierten Musik. Sie erklärt, wie schwierig es geworden ist, echte von KI-Songs zu unterscheiden, und nimmt die Hörer mit auf ein spannendes Quiz. Ruth teilt Zahlen zu KI-Musik auf Streaming-Plattformen wie Deezer und erläutert, warum die Kennzeichnung oft unzureichend ist. Zudem werden typische Erkennungsmuster wie generische Texte und technische Artefakte beleuchtet, die hinter den KI-Klängen stecken.
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INSIGHT

KI-Musik Ist Bereits Weit Verbreitet

  • Deezer meldet, dass rund ein Drittel der hochgeladenen Songs inzwischen von KI stammen.
  • Ruth Fulterer warnt, dass andere Plattformen ähnliche Raten haben dürften, obwohl sie keine Zahlen publizieren.
ADVICE

Texte Prüfen Als Erstes

  • Achte besonders auf Texte: KI-Lyrics sind oft extrem generisch und vorhersehbar.
  • Wenn du komplexe, sinnvolle Texte hörst, steckt meist menschliche Nachbearbeitung oder ein engagierter Autor dahinter.
ANECDOTE

Das Erfundene 1952‑Blues‑Tape

  • Ein vermeintlich entdecktes 1952-Blues-Tape entpuppte sich als KI-Produkt mit erfundener Sängerin "Bertha May Lightning".
  • Der Erzeuger hatte aber viel Arbeit in Prompting und Textfeinschliff gesteckt, weshalb der Song berührte.
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