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Der digitale Euro – Freude über den Widerstand aus Brüssel ist fehl am Platz

Nov 6, 2025
Die Einführung des digitalen Euros sorgt für hitzige Debatten. Jens Berger erklärt die Unterschiede zwischen Zentralbankgeld und Giralgeld und beleuchtet die praktischen Fragen zu EZB-Konten für Bürger. Ein großes Risiko sind Kundenabzüge, die Geschäftsbanken gefährden könnten. Während Händler von niedrigeren Kosten profitieren, stehen Datenschutzbedenken im Raum. Zudem diskutiert Berger die geopolitischen Motive der EZB, den Einfluss von US-Zahlungsanbietern zu reduzieren, sowie den politischen Widerstand, der durch Bankeninteressen geprägt ist.
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INSIGHT

Grundlagen: Zentralbank- vs. Giralgeld

  • Es gibt zwei Geldarten: Zentralbankgeld und Giralgeld, wobei Giralgeld den Großteil des Geldes ausmacht.
  • Digitales Zentralbankgeld wäre neu für Privatpersonen und würde Konten bei der EZB möglich machen.
INSIGHT

EZB-Konto: Kopplung und Limits

  • Ein EZB-Konto für Bürger soll wahrscheinlich an das normale Girokonto gekoppelt werden, da die EZB Endkunden nicht direkt betreuen kann.
  • Die EZB plant zudem eine Begrenzung der Guthaben (rund 3.000–4.000 Euro), um Banken zu schützen.
INSIGHT

Fraglicher Kundennutzen

  • Der konkrete Nutzen für Endkunden bleibt unklar, weil viele Features bereits durch bestehende Dienste abgedeckt sind.
  • Sicherheit könnte ein Vorteil sein, weil Zentralbankgeld technisch sicherer ist als Giralgeld.
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