
Radio 1 - Doppelpunkt Best of Doppelpunkt
Jan 11, 2026
Martin Moszkowicz, ein renommierter deutscher Filmproduzent, teilt seine beeindruckende Familiengeschichte, die von Holocaust und NS-Vergangenheit geprägt ist. Er reflektiert über die Identität zwischen Tätern und Opfern und die Zukunft des Kinos. Katja Früh, Drehbuchautorin und Regisseurin, spricht über ihren späten Roman, den Umgang mit ihrer Mutter und den begleiteten Suizid. Markus Somm, Historiker und Journalist, erzählt von seiner politischen Wandlung, seinen Erlebnissen als Bundeshauskorrespondent und der Herausforderung, eigenen Medien unternehmerisch zu führen.
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Episode notes
Ungewöhnliche Familiengeschichte prägt Lebensweg
- Martin Moszkowicz erzählt, wie seine jüdische Familie und seine Mutter aus einer SS-nahen Familie in Buenos Aires aufeinandertrafen.
- Die ungewöhnliche Familiengeschichte prägte sein Interesse an Faschismus, Antisemitismus und Versöhnung.
Intelligenz schützt nicht vor ideologischer Blindheit
- Martin reflektiert, dass sein Großvater nach dem Krieg weiterhin nationalsozialistische Überzeugungen hatte trotz wissenschaftlicher Karriere.
- Er zweifelt, dass hochrangige NS-Funktionäre nichts von den Verbrechen gewusst haben.
Überleben durch List und Arbeit
- Martin berichtet, wie sein Vater mit 16 nach Auschwitz kam und sich als Tischler ausgab, um in Arbeitskommandos zu überleben.
- Er überlebte Selektionen, den Todesmarsch und wurde von Amerikanern befreit.


