
NZZ Geopolitik Maduros Festnahme alarmiert Lateinamerika und triggert China
Jan 7, 2026
In dieser Folge diskutiert der Politikwissenschaftler Thorsten Benner, Direktor des Global Public Policy Institute in Berlin, die geopolitischen Auswirkungen der Festnahme von Maduro. Er analysiert die mediale Inszenierung und die internen Absprachen in Venezuela. Benner vergleicht die Situation mit vergangenen US-Interventionen und thematisiert die Reaktionen Russlands und Chinas. Er warnt vor den regionalen Folgen in Lateinamerika und beleuchtet, wie diese Aktion das Völkerrecht gefährden könnte.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Vom Autointerview zur Erniedrigung
- Nicolás Maduro gab ein entspanntes Autointerview kurz vor seiner Festnahme, in dem er demonstrativ durch Caracas fuhr.
- Drei Tage später zeigte ein Foto ihn in Handschellen auf einem US-Kriegsschiff und veränderte damit sein Image dramatisch.
Führungstausch Ohne Regimewechsel
- Die Aktion war eine gezielte Extraktion einer Führungsperson ohne sofortigen Regimewechsel.
- Ob dies zu einem echten Systemwechsel in Venezuela führt, bleibt offen.
Geplante Spezialeinheit Mit möglicher Absprache
- Die Operation wirkte gut geplant und professionell, eher als TV-Spektakel inszeniert.
- Es besteht der Verdacht, dass es hinter den Kulissen Absprachen mit Teilen des Maduro-Regimes gab.
