
WDR Zeitzeichen Deutschlands Spätheimkehrer und ihr schwieriges Kriegsgepäck
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Jan 16, 2026 Dr. Jörg Morré, Historiker und Direktor des Museums Berlin-Karlshorst, spricht über die Rückkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion im Jahr 1956. Er thematisiert die emotionalen Szenen am Bahnhof und die veränderte Identität der Heimkehrer, darunter auch Frauen. Außerdem wird die doppelte Moral bei den Empfängen und die fehlende Strafverfolgung für Kriegsverbrechen diskutiert. Morré erklärt zudem, warum die Sowjetunion die Gefangenen zurückhielt und wie die Rückkehr in ein geteiltes Deutschland verläuft.
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Episode notes
Emotionale Ankunft In Friedland
- Radioreporter schildert die emotionale Ankunft der Heimkehrer in Friedland mit Glockengeläut und Blitzlichtern.
- Die Szene betont Müdigkeit, Erwartung und Ungewissheit über die Vergangenheit der Zurückkehrenden.
Biografische Leere Nach Langjähriger Gefangenschaft
- Die Heimkehrer treffen auf Angehörige, doch ihre Biografien enthalten einen großen weißen Fleck.
- Die Rückkehr nach zwölf Jahren verändert Identitäten und wirft Fragen nach dem, was geschehen ist, auf.
Auch Frauen Unter Den Heimkehrern
- Jörg Morré erklärt, dass unter den Heimkehrern auch etwa 400 Frauen waren, meist Zivilinternierte.
- Einige Frauen waren zwangsverpflichtet oder später verurteilt und landeten in sowjetischen Lagern.


