Pinke Pille - Der Antifeminismus Monitor

Warum wir über Transfeindlichkeit reden müssen

Oct 9, 2025
Julia Monroe, eine Queerpolitische Beraterin, erklärt die wesentlichen Aspekte des neuen Selbstbestimmungsgesetzes. Sie thematisiert die Diskriminierung, die trans Personen in der deutschen Gesellschaft erfahren, und zeigt auf, wie mediale Debatten Ängste in der Community schüren. Die schockierenden Taktiken rechter Gruppen, die gegen das Gesetz mobilisieren, sowie die Rolle von Fake-Accounts in der Verbreitung transfeindlicher Narrative werden ebenfalls beleuchtet. Monroe gibt Tipps zur Solidarität und zeigt auf, wie wichtig es ist, falsche Informationen zu widerlegen.
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INSIGHT

Selbstbestimmung Statt Fremdbestimmung

  • Das Selbstbestimmungsgesetz ersetzt entwürdigende Gutachten durch ein einfaches Standesamtverfahren ohne Gerichtspflicht.
  • Am Ende steht wie zuvor nur die Änderung von Vorname und Geschlechtseintrag, aber mit mehr Würde für Betroffene.
ANECDOTE

Liebig Als Diskursverschiebung

  • Der Fall Sven(ja) Liebig zeigt, wie ein Neonazi das Gesetz provozierend ausnutzt und Debatten verschiebt.
  • Öffentliches Interesse fokussierte sich auf ein Einzelfall-Spektakel statt auf das Leben transgeschlechtlicher Menschen.
ANECDOTE

Angst Vor Sichtbarkeit

  • Viele Transpersonen erleben permanente Angst und überlegen, ihren Geschlechtseintrag zurückzunehmen, weil Debatten ihre Sicherheit gefährden.
  • Diese Verunsicherung kann zu Isolation, Rückzug oder weiteren psychischen Belastungen führen.
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