
FALTER Radio Wie die Besatzung Israel verändert – #278
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Jan 18, 2020 Gideon Levy, ein preisgekrönter Journalist von "Haaretz", spricht über die tiefgreifenden Veränderungen in Israel seit der Besatzung des Westjordanlands. Er warnt vor einem herrschenden Apartheid-System und betont die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit der politischen Situation. Levy reflektiert auch über die Herausforderungen des Friedensprozesses und die Bedeutung gleicher Rechte für alle Menschen im Konflikt. Zudem wird das Spannungsfeld zwischen Kritik an Israel und Antisemitismus thematisiert.
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Episode notes
Leugnung Der Besatzung
- Gideon Levy beschreibt die israelische Leugnung der Besatzung als zentrales Problem der Gesellschaft.
- Die Mehrheit ignoriert die Realität, sodass ein großer 'Elefant im Raum' existiert, über den niemand mehr spricht.
Kulturelle Rechtfertigungen Für Besatzung
- Levy benennt drei geteilte Werte, die die Akzeptanz der Besatzung erleichtern: Erwähltheit, Opfermentalität und Entmenschlichung der Palästinenser.
- Diese Überzeugungen rechtfertigen tägliche Unterdrückung und machen Menschenrechtsfragen entbehrlich.
Medien Als Komplize
- Levy kritisiert die israelischen Medien als Mithelfer, weil sie tendenziös berichten, um Publikum nicht zu verärgern.
- Medien verschweigen oder verzerren die Realität der Besatzung aus kommerziellen Gründen.

