
NachDenkSeiten – Die kritische Website Blick aus dem Globalen Süden: Die Welt finanziert das US-Defizit
Nov 5, 2025
Der Podcast thematisiert die Macht des US-Dollars als Weltreservewährung und die Auswirkungen auf globale Wirtschaftsströme. Er erläutert, wie der Nixon-Schock 1971 das Bretton-Woods-System beendete und den Dollar stärkte. Die Autoren diskutieren das exorbitante Privileg der USA, die durch Dollar-Emissionen Inflation exportieren. Zudem werden potenzielle Alternativen wie den Yuan und BRICS-Initiativen beleuchtet, während die Auswirkungen auf den globalen Süden kritisch analysiert werden, inklusive der Herausforderung durch importierte Inflation und höhere Schulden.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Dollar Als Vertrauenswährung
- Der US-Dollar wurde nach 1971 zur Weltreservewährung, gestützt nur durch Vertrauen in US-Macht und Wirtschaft.
- Das Ende der Goldbindung erlaubte den USA eine neue globale Finanzordnung mit enormer Hebelwirkung.
Petrodollar Und Permanente Nachfrage
- Die erzwungene Dollarverwendung und das Ölabkommen mit Saudi-Arabien schufen den Petrodollar und sicherten Nachfrage.
- Dadurch kann die USA Dollar ausgeben, ohne dass die Welt sie grundsätzlich ablehnt.
Wie Die Welt US-Defizite Finanzieren
- Dollar-Ausweitung durch die Fed fließt global und steigert lokale Preise sowie Schuldenlasten anderer Länder.
- Viele der weltweit gehaltenen Dollar kehren als Treasury Bonds zurück und finanzieren US-Defizite billig.
