
Acht Milliarden Die »Zombies« von Teheran – wie lange hält sich das Regime?
Jan 15, 2026
Christoph Reuter, ein SPIEGEL-Reporter mit Fokus auf Iran, analysiert die aktuelle Protestwelle, die heftigste seit Jahren. Er beschreibt die erschreckende Gewalt und die paralysierenden Machtstrukturen des Regimes. Reuter wirft einen Blick auf die wirtschaftliche Macht der Revolutionswächter und erklärt, warum das Regime als ‚Zombie-Regime‘ bezeichnet wird. Außerdem beleuchtet er die gesellschaftlichen Schichten hinter den Protesten und warnt vor den Auswirkungen ausländischer Einflussnahme auf die Sicherheitslage im Iran.
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Wirtschaftsmacht Der Revolutionsgarde
- Die Revolutionsgarde (Pasdaran) kontrolliert enorme Wirtschaftsvermögen und damit bis zu zwei Drittel des BIP.
- Dieser wirtschaftliche Machtblock macht das Regime widerstandsfähig, weil ein Sturz massive Vermögensverluste für Eliten bedeuten würde.
Präsident Ohne Entscheidungsgewalt
- Der Präsident hat kaum reale Macht gegenüber den Pasdaran und dem Obersten Führer.
- Massoud Peseshkian fungiert laut Christoph Reuter eher als Ventil ohne Durchgriff.
Systemische Schwächen Und Fragile Legitimität
- Korruption, Misswirtschaft und chronische Probleme wie Wasserknappheit haben das Vertrauen der Bevölkerung massiv untergraben.
- Diese strukturelle Schwäche macht das Regime innenpolitisch fragil, aber nicht automatisch sturzgefährdet.


