
Auf den Punkt Ist der Sozialstaat zu teuer geworden?
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Aug 30, 2025 Stefan Wolfshörndl, SPD-Bürgermeister von Gerbrunn und Co-Chef der AWO in Bayern, setzt sich leidenschaftlich für den Sozialstaat ein. Er diskutiert die aktuellen Herausforderungen und die potenziellen Kürzungen, die von Politikern, einschließlich Kanzler Merz, gefordert werden. Wolfshörndl empfiehlt, den Fokus auf eine gerechte Besteuerung von Wohlhabenden zu legen, um die sozialen Leistungen zu finanzieren, anstatt Kürzungen vorzunehmen. Zudem beleuchtet er das Bürgergeld als unerlässliche Mindestabsicherung für Bedürftige.
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Sozialausgaben Auf Rekordniveau
- Die Ausgaben für den Sozialstaat sind aktuell so hoch wie nie und betragen rund 31% des BIP.
- In absoluten Zahlen sind das etwa 1,34 Billionen Euro, inklusive Renten, Krankenversicherung und Bürgergeld.
Reflexhafte Kürzungen Vermeiden
- Stefan Wolfshörndl fordert eine differenziertere Debatte statt reflexartiger Kürzungsforderungen.
- Er empfiehlt, das "Kind nicht mit der ganzen Badewanne" auszuschütten und strukturiert über Lösungen zu sprechen.
Persönliche Beispiele Von Sozialer Not
- Wolfshörndl erzählt von einer 90-jährigen Frau, die sich schämt, Unterstützung zu beantragen.
- Solche Beispiele zeigen, wie Menschen still leiden und Tafeln sowie Sozialküchen notwendig werden.
