
FALTER Radio György Dalos für, gegen und ohne Kommunismus – #252
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Nov 8, 2019 György Dalos, ungarischer Autor und Historiker, teilt seine eindrucksvollen Erlebnisse als Dissident und Waisenkind in Nachkriegsungarn. Er reflektiert über die Herausforderungen des Kommunismus und die Bedeutung von Humor in repressiven Systemen. Dalos erzählt von seiner Kindheit im jüdischen Kinderheim und der Suche nach Identität. Außerdem beleuchtet er die schwierige Lage der ungarischen Minderheit in Rumänien und die Solidarität unter Dissidenten in der Tschechoslowakei. Ein faszinierender Rückblick auf eine bewegte Zeit.
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Episode notes
Bücherflut Vor Dem Umbruch
- György Dalos beschreibt die langsame Liberalisierung Ungarns und die Bücherflut in den Buchhandlungen der 1980er Jahre.
- Er schildert, wie ehemals verbotene Werke wie Dr. Zhivago und Lolita plötzlich offen erhältlich waren.
Waisenhaus und Kollektivität
- Dalos erzählt von seiner Zeit in jüdischen Waisenhäusern und Sommerferien in Tahi an der Donau.
- Er betont, wie das gemeinsame Essen und Geschenke das Gefühl von Kollektivität prägten.
Kommunismus Als Identitätsangebot
- Dalos erklärt, warum viele Juden nach 1945 dem Kommunismus zuneigten: Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee und Wunsch, das Judentum zu überwinden.
- Er beschreibt Kommunismus als Angebot, das jüdische Identität mit ungarischer Zugehörigkeit vereinbar machte.

