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Spezial zur Opioid-Krise: Doc O. und seine Dämonen

Jan 10, 2026
Lou Ortenzio, ehemaliger Hausarzt aus Clarksburg, West Virginia, erzählt von seinem Wandel von einem verschreibenden Arzt zum Betroffenen der Opioid-Krise. Er berichtet von der anfänglichen Naivität gegenüber Pharmavertretern und den verheerenden Folgen seiner Verschreibungen. Die Konfrontation mit dem Tod einer Patientin und seine eigene Sucht führten zu einem dramatischen Wendepunkt. Heute engagiert er sich in der Suchtarbeit und rehabilitiert Betroffene, nachdem er die Schattenseiten seines Berufsleben erkannt hat. Vergebung und Heilung stehen im Mittelpunkt seiner Geschichte.
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ANECDOTE

Vom jungen Arzt zum vertrauten Hausarzt

  • Lou Ortenzio zieht 1978 nach Clarksburg, gründet eine Praxis und wird schnell zum vertrauten Hausarzt der Community.
  • Er erlebt Nähe und Anerkennung, die seinen späteren Wunsch prägen, allen helfen zu wollen.
INSIGHT

Strukturschwäche trifft Medikalisierung

  • Wirtschaftlicher Niedergang und körperliche Arbeitsbelastung führten in Clarksburg zu einem flächendeckenden Schmerzproblem.
  • Ein Wandel in der Schmerzmedizin machte Opioide zur legitimen Therapieoption und veränderte die Praxis.
INSIGHT

Die Scheinargumente für OxyContin

  • Pharmavertreter verkauften OxyContin als weniger suchterzeugend durch verzögerte Wirkstofffreisetzung.
  • Diese Behauptung führte viele Ärzte dazu, die Dosierung großzügig zu erhöhen.
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