

Eingeklemmt zwischen Erzfeinden: Armenien sucht seinen Weg
Aug 13, 2025
Armenien kämpft mit geopolitischen Spannungen und einem fragilen Frieden in einer von Rivalität geprägten Region. Die Bedrohung durch Aserbaidschan und die historische Belastung durch die Türkei dominieren das Leben der Menschen. Ein verlassenes Grabmal symbolisiert die Schatten der Vergangenheit und den Kampf um Anerkennung. Im Kontrast dazu gibt es die Hoffnung auf bessere Beziehungen, insbesondere zu Nachbarn wie dem Iran. Gespräche in Cafés und persönliche Geschichten zeigen die tiefen Ängste und den unerschütterlichen Willen zur Normalisierung.
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Episode notes
Symbolischer Frieden Ohne Verbindlichkeit
- Trumps öffentliches Friedensspektakel im Weissen Haus war symbolisch, aber kein verbindlicher Vertrag.
- Viele Fragen bleiben offen, sodass dies eher ein möglicher Anfang des Endes als das Ende des Konflikts ist.
Leben Hinter Dem Erdwall
- In Yerasch leben Dorfbewohner direkt hinter einem Erdwall, der vor Scharfschützen Schutz bieten soll.
- Die Männer schildern Kognak, Wassermelone und die ständige Angst vor Schusswechseln an ihrem Alltag.
Ungleichgewicht Treibt Kompromissdruck
- Aserbaidschan ist dank Öl reicher und militärisch überlegen, weshalb Armenien Kompromisse sucht.
- Premierminister Nikol Pashinyans Entgegenkommen spaltet die armenische Gesellschaft tief.