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Wenn Macht das Recht bricht: Zumutungen einer trumpschen Weltordnung

10 snips
Jan 11, 2026
Dagmar Rosenfeld beleuchtet eine Welt, in der Macht das Recht herausfordert. Die Eskalation zwischen den USA und Venezuela wirft Fragen zu Trumps imperialer Außenpolitik auf. Seine ambivalenten Ambitionen, etwa bezüglich Grönland, sorgen für Besorgnis in Europa. Außerdem signalisiert Friedrich Merz, dass Deutschland militärische Verantwortung übernehmen könnte, was einen Bruch mit der transatlantischen Nachkriegsordnung darstellt. Diese Entwicklungen weisen auf eine neue geopolitische Realität hin und stellen die bisherigen Sicherheiten in Frage.
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Episode notes
INSIGHT

Macht Gegen Recht

  • Dagmar Rosenfeld stellt fest, dass Macht wieder offen das Recht herausfordert, nun nicht nur durch Putin, sondern auch durch die USA unter Trump.
  • Diese Entwicklung sieht sie als Rückkehr zu rohem Imperialismus und Selbstbedienung in der Außenpolitik.
ANECDOTE

Venezuela Als Ressourceninteresse

  • Die US-Intervention in Venezuela wird im Podcast als völkerrechtswidrig dargestellt und mit Ressourcenkontrolle begründet.
  • Vizepräsident J.D. Vance rechtfertigte offen die Kontrolle venezolanischer Bodenschätze als amerikanisches Interesse.
INSIGHT

Trumps Grenzen Sind Subjektiv

  • Rosenfeld zitiert Daniel Mavecki: Trump betreibe einen rohen Imperialismus des 19. Jahrhunderts und lehne internationales Recht ab.
  • Trump begrenze sich laut eigenen Worten nur durch "meine eigene Moral, meinen eigenen Verstand".
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