
Fritz Bauer Hörbuch 1. „Wenn ich mein Dienstzimmer verlasse …“: Die Jagd nach Adolf Eichmann
Oct 6, 2021
Die Jagd nach Adolf Eichmann wird spannend beleuchtet. Fritz Bauers Rolle als unbequemer Generalstaatsanwalt wird diskutiert, während er sich gegen ehemalige NS-Beamte durchsetzt. Ein geheimer Plan mit dem Mossad zeigt seine Risikobereitschaft. Misserfolge bei der Jagd und eine List mit Kuwait verdeutlichen die Dramatik. Der Prozess in Jerusalem wird als Medienereignis skizziert, und Bauers Stillschweigen hinterlässt Fragen. Sein Vermächtnis prägt die deutsche Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit nachhaltig.
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Episode notes
Brief von Lothar Herrmann
- Lothar Herrmann schrieb Fritz Bauer, Eichmann lebe als Ricardo Clement in Buenos Aires und nannte eine genaue Adresse.
- Der Tipp setzte eine geheime Kette von Aktionen in Gang, die letztlich den Mossad auf die Spur brachte.
Misstrauen gegenüber deutscher Justiz
- Bauer misstraute deutschen Behörden, weil viele Richter und Staatsanwälte NS-Vergangenheit hatten und Ermittlungen sabotierten.
- Deshalb sah er offizielle Wege als untauglich und suchte alternative, verdeckte Lösungen.
Netzwerke alter NS-Beamter
- Ehemalige NS-Beamte hatten sich weitgehend in Polizei und Verwaltung zurückintegriert und blockierten Ermittlungen aktiv.
- Diese Netzwerke schufen systematische Lecks, die Flüchtlinge und Verräter früh warnten.
