
Auf den Punkt “KZ-Gedenkstätten sind keine moralischen Ertüchtigungsanstalten”
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Nov 8, 2025 Jörg Ulrich Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit über 25 Jahren Erfahrung, spricht über die Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit. Er betont die Bedeutung offener Dialoge bei rechtsextremen Vorfällen und dass Gedenkstätten nicht als moralische Ertüchtigungsanstalten dienen. Skriebeleit diskutiert, wie wichtig es ist, Erinnerungen relevant zu halten, insbesondere für benachteiligte Gruppen, und erklärt, warum Kommunikation statt Kriminalisierung der richtige Weg ist.
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Episode notes
9. November Als Pädagogischer Anker
- Der 9. November wird in Flossenbürg seit den 1950er Jahren als zentrales Gedenkdatum gepflegt.
- Das Gedenken wird pädagogisch mit Jugendlichen kritisch und inhaltlich gefüllt, nicht rein ritualisiert.
Wenig Rechtsextreme Zwischenfälle Vor Ort
- Flossenbürg registrierte im letzten Jahr keine rechtsextremen Übergriffe in betreuten Programmen.
- Es gab drei Hakenkreuz-Hinterlassenschaften, meist harmloser Natur, die dokumentiert und verfolgt wurden.
Auf Provokation Mit Gespräch Reagieren
- Reagieren Sie auf Provokationen mit Dialog statt sofortiger Kriminalisierung.
- Suchen Sie das Gespräch mit Schulen und Jugendlichen, um Verständnis zu schaffen statt Strafen zu verhängen.
