
Kulturfragen Gleichberechtigung - Pädagoge kritisiert rechte Umdeutung von Identitätspolitik
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Jan 25, 2026 Markus Rieger-Ladig, Erziehungswissenschaftler aus Tübingen, forscht zu Bildungsbiografien, Privilegien und Identitätspolitik. Er erklärt Ursprung und zentrale Elemente von Identitätspolitik. Er diskutiert historische Perspektiven, Konflikte um Privilegien und wie rechte Politik Identitätspolitik umdeutet. Es geht auch um Diversity-Programme und praktische Gegenstrategien.
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Episode notes
Ursprung Als Gegenmacht
- Identitätspolitik entstand aus Kritik schwarzer und lesbischer Feministinnen an weißem, bürgerlichem Feminismus.
- Sie fordert Sichtbarkeit, eigenes Sprechen und tatsächliche Gleichheit, nicht nur formale Rechte.
Von Formalgleichheit Zu Alltagserleben
- Identitätspolitik verlangt, dass formale Gleichheitsversprechen auch im Alltag umgesetzt werden.
- Es geht nicht nur um Rechte auf dem Papier, sondern um real gelebte Gleichheit und Anerkennung.
Wenn Gleichheit Kosten Hat
- Der Konflikt um Identitätspolitik entsteht, wenn Umverteilung von Privilegien gefordert wird.
- Widerstand wächst, sobald Maßnahmen reale Ressourcen und Posten betreffen.

