
NZZ Akzent Doch kein Regimewechsel in Iran: Was bleibt nach den Protesten?
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Jan 20, 2026 Daniel Böhm, Nahostkorrespondent mit umfangreicher Erfahrung im Iran, analysiert die aktuellen Proteste im Iran, die durch eine schwere Wirtschaftskrise ausgelöst wurden. Er spricht über die Gewalt der Sicherheitskräfte und die drückende Angst, die viele Demonstranten lähmt. Zudem diskutiert er die gescheiterte Möglichkeit eines Regimewechsels und die Rolle der internationalen Gemeinschaft, einschließlich Trumps unberechenbarer Drohungen. Trotz der brutalen Repression sieht er Hoffnung in zukünftigen Protestwellen, die langfristige Veränderungen anstoßen könnten.
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Episode notes
Momentum Der Proteste Zerbricht
- Die Protestwelle wurde offenbar blutig niedergeschlagen und das Momentum ist derzeit weg.
- Angst, Internetabschaltung und wirtschaftlicher Druck haben die Mobilisierung stark gebremst.
Bericht Eines Rückkehrers Zur Internetsperre
- Ein Rückkehrer berichtete, dass die Internetsperre viele vom Rausgehen abhielt.
- Solche persönlichen Berichte zeigen, wie direkte Repression Menschen einschüchtert.
Warum Außenintervention Ausblieb
- Außenhilfe blieb aus trotz Trumps Drohungen, weil militärischer Nutzen und Allianzen dagegen sprachen.
- Golfstaaten und Israel drängten offenbar auf Deeskalation aus Angst vor Vergeltung.
