
Forschung aktuell Artenschutzkonferenz / Hunger im Mutterleib / Kunststoffrecycling
Nov 25, 2025
Im Gespräch mit Daniela Freyer, Biologin von Pro Wildlife, erfahren wir von gefährdeten Arten bei der Weltartenschutzkonferenz und wirtschaftlichen Motiven hinter Handelsanträgen. Christine Westerhaus berichtet über eine alarmierende Studie, die die langfristigen Auswirkungen von Hunger im Mutterleib auf das Immunsystem beleuchtet. Timo Witt erklärt das innovative Konzept recycelbarer Polyester mit Sollbruchstellen. Außerdem liefert Michael Stang spannende Nachrichten zu aktuellen Forschungsergebnissen, von Vogelgrippe bis Asteroiden.
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Episode notes
Handel Droht Schutzabkommen Zu Schwächen
- Namibia und andere Anträge zielen auf Lockerung des CITES-Schutzes für Elefanten und Nashörner trotz wissenschaftlicher Daten, die Bestandsrückgänge und steigende Wilderei zeigen.
- Daniela Freyer betont, dass ökonomische Motive die Anträge treiben und Gewinne meist Händlern in Absatzmärkten zufließen, nicht den Gemeinden vor Ort.
Ökonomische Argumente Verkennen Verteilungsprobleme
- Antragsteller argumentieren offen mit ökonomischem Nutzen und behaupten, Handel fördere Toleranz gegenüber Wildtieren.
- Daniela Freyer widerspricht: Profite landen größtenteils bei Händlern in Absatzmärkten, nicht bei lokalen Gemeinden.
Artenvielfalt Stärkt Klimaschutz
- Intakte Ökosysteme und Artenvielfalt unterstützen Klimaschutz, etwa weil Elefanten Samen verbreiten und tropische Wälder so mehr CO2 speichern.
- Artenschutz hat deshalb direkte Klimaschutzwirkungen und ist über Biodiversität hinaus klimarelevant.
