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Die E3 war immer eine treue Begleiterin unseres Spielejahres: Traditionell versammelte sich im Sommer die Spielebranche in Los Angeles, um unter der brennenden Sonne zu ächzen und vor allem kommende Spiele zu präsentieren. Doch das war einmal, nach der zweiten Absage in Folge steht die Messe im Jahr 2023 endgültig vor dem Aus.
Ist das eigentlich schlimm, oder ist Geoff Keighleys Summer Game Fest ein würdiger Ersatz für die E3? Darüber haben Michael Graf, Daniel Feith und Heiko Klinge bei FYNG Summer live diskutiert.
Während wir die Temperaturen und vollgestopften Präsentationsräume in Los Angeles nicht vermissen, hatte die E3 an sich durchaus ihren Charme: Menschen treffen, statt knapper Trailer ausführliche Demos anschauen, Interviews führen oder einfach durch die Hallen spazieren, um Geheimtipps zu entdecken.
Eine Trailershows wie das Summer Game Fest ist nicht dasselbe - obwohl sie ebenfalls ihre Highlights und Merkwürdigkeiten hatte. Wir sagen nur: Nicolas Cage, Star Trek sowie ein drohender Anruf vom Pokémon-Anwalt.
Und so ganz stimmt das mit der reinen Trailershow auch nicht, denn es gibt ja noch die Summer Game Fest Play Days, bei denen man Spiele in Los Angeles anspielen kann - zu denen wir aber gar nicht fliegen wollten.
Außerdem sprechen wir über das Indie-Showcase Day of the Devs und natürlich Devolver, die abermals mehr Satire- als Spieleshow produzierten (Volvy!). Daniel findet das merkwürdig, Micha hingegen clever. Denn wir braucht Spieletrailer, wenn er stattdessen viral gehen und Wishlist-Einträge auf Steam sammeln kann?
Dass es 2023 wieder eine E3 geben wird, glauben wir indes nicht. Ein Summer Game Fest wohl schon, aber diese Industrie braucht keine »Leitmesse« mehr. Doch was bedeutet das für die Gamescom?