
Auf den Punkt Ist Trump ein Hooligan, Herfried Münkler?
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Jan 10, 2026 Herfried Münkler, emeritierter Professor für Politische Theorie an der Humboldt-Universität, beleuchtet die aktuellen Aktionen von Donald Trump und deren Folgen für die Weltordnung. Er diskutiert Trumps Bestrebungen, die USA als Hegemonialmacht über ganz Amerika zu etablieren. Zudem beschreibt Münkler, wie Trumps Entscheidungen von Ölinteressen und strategischen Überlegungen geprägt sind. Außerdem werden die Reaktionen Europas sowie die Rolle rechter Parteien thematisiert, während Münkler potenzielle Zukunftsszenarien zwischen Kooperation und Konflikt skizziert.
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Trump-Selbstauskunft Als Beleg
- Lars Langenau zitiert Trumps offene Aussage zur Entführung des venezolanischen Präsidenten als Beispiel für frappierende Ehrlichkeit.
- Er nennt auch Trumps Äußerung, dass nur seine Moral und sein Verstand ihn stoppen könnten.
Kontinentale Hegemoniestrategie
- Herfried Münkler sieht Trumps Politik als planvolle Hegemoniestrategie zur Kontrolle des amerikanischen Doppelkontinents.
- Es geht ihm primär um wirtschaftliche und sicherheitspolitische Bindungen, nicht um Demokratieexport.
Gewalt Als Druckinstrument
- Münkler betont, Trump nutze Gewalt selektiv als Druckmittel, nicht aus Gewaltlust.
- Bei Misserfolg werde er die Sanktionen und den Druck weiter verschärfen.



