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Die Verschwundenen in Mexiko – Wie der Staat die Angehörigen allein lässt

Aug 30, 2025
In Mexiko verschwinden täglich Menschen, oft Opfer des organisierten Verbrechens. Angehörige stehen vor enormen Herausforderungen bei der Suche und erhalten kaum Unterstützung vom Staat. Tragische Entdeckungen wie das Massengrab von Jalisco verdeutlichen die Gewalt des Drogenkartells. Zudem wird die alarmierende Zahl von 127.000 Vermissten thematisiert, verbunden mit Korruption und Identifizierungsproblemen. Forensiker berichten von emotionalen Hürden und innovativen Techniken, während Familien moderne Technologien nutzen, um ihren Lieben nachzuspüren.
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INSIGHT

Ausmaß Der Vermisstenkrise

  • In Mexiko galten 2025 rund 127.000 Menschen als vermisst und die Zahlen steigen weiter jährlich.
  • Rund 95 Prozent der Fälle bleiben ungelöst, viele Betroffene sind junge Männer oder zwangsrekrutierte Frauen.
ANECDOTE

Buscadoras Graben Nach Ihren Geliebten

  • Suchtrupps von Angehörigen (Buscadoras) graben sonntags mit Spitzhacken und Schutzanzügen nach vergrabenen Opfern.
  • Viele sind Mütter und Schwestern, die über Jahre suchen und dabei emotionalen Halt im Kollektiv finden.
ANECDOTE

Paula Sucht Seit Jahren

  • Paula (Name geändert) sucht seit neun Jahren ihren Bruder und arbeitet jede Woche mit der Gruppe.
  • Die anstrengenden Grabungen und die Maskierung zeigen die Gefahr und den langen Leidensweg der Angehörigen.
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