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Trump will Grönland: Experte rät zu Militärpräsenz Europas in Nuuk / Analysten empfehlen neun deutsche Aktien für 2026

8 snips
Jan 6, 2026
Guntram Wolff, Ökonom und Professor an der Freien Universität Brüssel, diskutiert die geopolitischen Spannungen rund um Grönland. Er relativiert Trumps Invasionsdrohungen und reflektiert über die militärische Präsenz der USA dort. Wolff spricht auch über die ökonomischen Motive hinter Trumps Forderungen und die Auswirkungen einer möglichen Übernahme auf die Grönländer. Zudem empfiehlt er eine verstärkte europäische Militärpräsenz, um den Druck auf die USA zu erhöhen. Analysten bieten zudem Einblicke in vielversprechende deutsche Aktien für 2026.
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INSIGHT

US-Militäroptionen Sind Technisch Machbar

  • Die USA hatten bereits während des Kalten Krieges große Truppenstärken auf Grönland und könnten die Präsenz schnell erhöhen.
  • Wolff weist darauf hin, dass militärisch viel möglich ist, die Frage aber politischer Kosten und Absichten gilt.
INSIGHT

Eisbrecher Sind Keine Direktbedrohung

  • Eisbrecherflotten von Russland oder China stellen aktuell keine unmittelbare Invasionsbedrohung für Grönland dar.
  • Wolff relativiert damit Trumps Darstellung einer unmittelbaren militärischen Umzingelung.
INSIGHT

Souveränität Und NATO-Risiko

  • Eine US-Annexion würde die Souveränität der Grönländer und ihre EU-Bürgerschaft massiv verändern.
  • Wolff warnt, dass ein solcher Schritt die NATO-Beziehungen grundlegend beschädigen würde.
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