
Hörsaal - Deutschlandfunk Nova Gefährliche Rivalitäten - Die Geschichte der Wirtschaftskriege bis hin zu Trump
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Nov 27, 2025 Werner Plumpe, emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, taucht tief in die Geschichte der Wirtschaftskriege ein. Er diskutiert die Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Handelsinteressen und erklärt, warum Staaten oft auf Protektionismus setzen. Plumpe beleuchtet bedeutende Ereignisse wie die Opiumkriege und die Auswirkungen von Trumps Zollpolitik auf die heutige Wirtschaftsordnung. Zudem warnt er vor den gefährlichen Paradoxien, die Wirtschaftskriege mit sich bringen, und plädiert für diplomatische Lösungen.
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Episode notes
Freihandel Fördert Wohlstand
- Freihandel ist grundsätzlich wohlstandsfördernd und kein Nullsummenspiel.
- Werner Plumpe betont, dass Handel beiden Seiten Vorteile bringt und daher ökonomisch sinnvoll ist.
Staaten Machen Wirtschaftskriege
- Staaten schaffen Wirtschaftskriege durch staatliche Maßnahmen und nicht Händler privat.
- Obrigkeiten handeln aus Selbstbehauptungsinteresse, nicht primär aus Effizienzgründen.
Britisches Freihandelsimperium
- Nach 1815 setzte Großbritannien Freihandel durch als informelle Weltordnung.
- Diese 'Freihandelsimperialismus' öffnete Märkte statt sie abzuschotten, oft mit Nachdruck.


