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BSW ohne Wagenknecht: Neuanfang oder Niedergang?

Dec 7, 2025
Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, berichtet über den BSW-Bundesparteitag in Magdeburg, wo Sahra Wagenknecht ihren Rückzug aus dem Parteivorstand verkündet. Caspari analysiert die Wahl der neuen Doppelspitze, Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali, und deren mögliche Einflussnahme auf die Parteistrategie. Sie skizziert auch die Herausforderungen der Partei in Bezug auf die bevorstehenden Landtagswahlen und diskutiert die uneinheitliche Haltung zur AfD. Ein faszinierendes Thema ist der Boykott des Eurovision Song Contest, der durch politische Spannungen geprägt ist.
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INSIGHT

BSW In Existenzieller Krise

  • Das BSW steckt nach dem Scheitern bei der Bundestagswahl in einer tiefen Sinnkrise und kämpft ums politische Überleben.
  • Sarah Wagenknecht zieht sich vom Parteivorsitz zurück und will inhaltlich via Grundwertekommission wirken statt Tagesgeschäft zu führen.
INSIGHT

Wagenknechts Rückzug Als Strategische Neuausrichtung

  • Wagenknecht sagt, sie wolle nicht das alleinige Gesicht der Partei sein und verspricht inhaltliche Impulse aus der Grundwertekommission.
  • Praktisches Tagesgeschäft und Parteistreitigkeiten sollen künftig andere, jüngere Führungskräfte übernehmen.
INSIGHT

Neue Führung: Nähe Zur Linkspartei Sichtbar

  • Die neue Doppelspitze mit Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali vertritt grundsätzlich Wagenknechts Kurs, wirkt aber in Personalkern wie ehemalige Linkspartei-Mitglieder.
  • Das löst Skepsis aus, weil Wagenknecht das BSW als überparteiliche Kraft für 'Menschen aus dem wahren Leben' positionieren wollte.
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