
Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende Wie kommt die Wirtschaft wieder in Schwung, Frau Reiche?
2026 könnte das Jahr der großen Energie-Entscheidungen werden. Nach jahrelangen Verzögerungen sind neue Gaskraftwerke für Deutschland absehbar. Die Kraftwerke sollen die Stromversorgung in Deutschland sicherstellen, wenn immer mehr Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Die Bundesregierung hat sich mit der EU-Kommission auf einen grundsätzlichen Rahmen für staatliche Kraftwerksausschreibungen geeinigt. Nun gilt es, ein Datum für die Ausschreibungen festzulegen – und zu klären, wie der Staat Unternehmen unterstützt, die sie bauen wollen.
Und um die Energieversorgung nicht nur zu sichern, sondern auch bezahlbar zu halten, soll nun für drei Jahre ein Industriestrompreis kommen. Der soll ab dem 1. Januar 2026 gelten – allerdings rückwirkend. Doch die Frage, ob sich Unternehmen auch längerfristig auf niedrigere Stromkosten einstellen können, ist offen.
Unternehmen, die nicht auf Elektrifizierung setzen, planen oft mit dem Einsatz von Wasserstoff, um perspektivisch klimaneutral zu werden. Doch, dass der bezahlbar und verfügbar wird, ist derzeit nicht absehbar. Was wird aus dem Wasserstoffkernnetz, das den Wasserstofftransport in Deutschland sichern soll. Und worauf müssen sich Unternehmen einstellen?
Veränderungen soll es auch in absehbarer Zeit beim Thema Heizungsgesetz geben: Die Bundesregierung ist offenbar kurz davor, Eckpunkte zu einer Novelle des Gesetzes vorzulegen, das formal Gebäudeenergiegesetz heißt.
Über allem schwebt zudem die Frage, ob es noch realistisch ist, dass Deutschland sein Ziel einhält, bis 2045 klimaneutral zu werden. Hält die Bundesregierung weiter daran fest? Beim diesjährigen Handelsblatt Energie-Gipfel in Berlin hat der stellvertretende Handelsblatt-Chefredakteur Martin Knobbe Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu den wichtigsten aktuellen Themen befragt.
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