
Die sogenannte Gegenwart Techskepsis: Müssen wir mehr Prometheus wagen?
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Jan 12, 2026 Frankenstein ist zurück im Trend, von Buchläden bis zu Netflix. Ijoma Mangold und Lars Weisbrod beleuchten, wie Mary Shelleys Werk als Ursprung moderner Science-Fiction gilt und was das für unsere Technologie-Debatten bedeutet. Sie diskutieren, warum technischer Fortschritt oft in Kunst warnend dargestellt wird. Außerdem wird die Verbindung zwischen Prometheus und den modernen Tech-Milliardären wie Elon Musk unter die Lupe genommen. Ein spannender Blick auf die Ambivalenz des Fortschritts und seine kulturellen Reflexionen.
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Episode notes
Persönliche Monsterangst in der Uckermark
- Ijoma Mangold erzählt, wie ihn die Angst vor Frankensteins Monster in seiner Uckermark-Hütte beschäftigte und ihn am Anschauen des Films hinderte.
- Er stellte fest, dass das Monster eher mitfühlbar als traumatisierend dargestellt wird und ihn letztlich nicht verstörte.
Frankenstein Als Wissenschaftlicher Horror
- Lars Weisbrod liest Mary Shelleys Roman und betont dessen Stellung zwischen Romantik und Science‑Fiction.
- Shelley wollte wissenschaftlich denkbaren Horror statt übernatürlichen Grusel erzählen.
Der Prometheus‑Kodex In Frankenstein
- Frankenstein trägt den Untertitel The Modern Prometheus und verknüpft Schöpfungsmythos mit Hybris.
- Das Werk reflektiert die romantische Sehnsucht nach schöpferischer Macht und ihre Gefahren.



