
HEALTH NERDS SPRECHSTUNDE: Eure Fragen zu Zielen, Vorsätzen und realistischen Veränderungen
Jan 8, 2026
Matthias Baum, Gesundheitswissenschaftler und Mitglied des HEALTH NERDS Wissenschaftsteams, erklärt, warum unser Gehirn Veränderung oft ablehnt. Er gibt hilfreiche Tipps, wie Veränderungen so klein sein sollten, dass sie auch an schlechten Tagen machbar sind. Zudem wird diskutiert, ob es besser ist, große Ziele zu setzen oder viele kleine Schritte zu gehen. Matthias beleuchtet die kognitive Belastung bei Veränderungen und die Möglichkeit, unser Gehirn für neue Ziele zu öffnen, indem man Sicherheit und eine schrittweise Herangehensweise fördert.
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Episode notes
Gehirn Priorisiert Überleben Vor Zielen
- Das Gehirn priorisiert Sicherheit, Energie und Vorhersagbarkeit über Fortschritt.
- Deshalb wertet es große oder abstrakte Veränderungen oft als Risiko und blockiert sie.
Mit Minimalen Schritten Beginnen
- Starte so klein, dass du die Veränderung auch an einem schlechten Tag umsetzen würdest.
- Reduziere den Schritt weiter, wenn er sich noch zu groß anfühlt, bis er zur Routine wird.
Konkrete Handlungen Statt Abstrakte Ziele
- Setze auf konkrete Handlungen, feste Zeiten und schnelle Rückmeldung anstatt auf abstrakte Ziele.
- Nutze ein übergeordnetes Bild des Ergebnisses nur zur Motivation, aber plane den Weg in vielen kleinen Schritten.

