IQ - Wissenschaft und Forschung

Unterwasserarchäologie - Was Forscher im Meer und in Seen entdecken

Oct 3, 2026
Thomas Förster, Meeresarchäologe und Historiker, erforscht Schiffswracks und maritime Kulturgüter. Stefan Zimmermann, Biologe und Forschungstaucher an der TUM, bildet Tauchteams für wissenschaftliche Einsätze aus. Sie sprechen über einen keltischen Einbaum, bronzezeitliche Siedlungen und römische Schiffe. Außerdem geht es um 3D-Dokumentation, schwierige Bergungen und den Schutz vor Plünderern.
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INSIGHT

Forschungstauchen Verlangt Mehr Als Atemluft

  • Forschungstaucher brauchen neben Tauchkenntnissen vor allem Notfallkompetenz, Orientierung und sichere Kommunikation.
  • Die achtwöchige Ausbildung trainiert unter anderem Leinenzeichen, Kompassnavigation und Arbeiten in 13 Grad kaltem Wasser.
ANECDOTE

Der Bronzezeitliche Einbaum Der Roseninsel

  • Die Roseninsel war über Jahrtausende besiedelt und liefert Spuren von Landwirtschaft, Viehzucht, Handwerk und Fischfang.
  • Ein 2.900 Jahre alter, 13 Meter langer Einbaum zeigt, dass die Bewohner Boote für Tiere und Ernten benötigten.
INSIGHT

Warum Archäologische Funde Unter Wasser Bleiben

  • Unter Wasser erhalten sich Holzfunde wegen Sauerstoffmangels und fehlender Bakterien oft besser als an der Luft.
  • Bergungen bleiben selten, weil das Material beim Herausheben brechen oder rasch zerfallen kann.
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