
Johannes Hartl über die Philosophie des wahren Lebens Warum unsere Gesellschaft am Leistungsdruck zerbricht
Jan 16, 2026
Johannes Hartl beleuchtet den Kampf zwischen Leistungsdruck und Erschöpfung in unserer Gesellschaft. Er erklärt, dass wahre Leistung aus dem Sein erwächst, nicht aus Disziplin oder Rückzug. Durch Nietzsches Metaphern von Kamel, Löwe und Kind zeigt er, wie wichtig die Balance zwischen Leistung und Kreativität ist. Liebe als Quelle sinnvollen Tuns wird als Alternative zur Work-Life-Balance vorgestellt. Starke Verbindungen und bedingungslose Annahme bieten neue Wege zur inneren Heilung und Sinnfindung.
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Episode notes
Der Bildhauer Und Das Tun Aus Hingabe
- Johannes Hartl erzählt von dem Bildhauer Fritz Mayer, der aus der DDR floh und vier Monate an einem Stein arbeitete.
- Das Beispiel zeigt, wie tief befriedigendes Tun aus Hingabe entstehen kann und heute oft fehlinterpretiert wird.
Tun Aus Dem Sein Statt Als Ersatz
- Hartl unterscheidet Tun (Aktivität) und Sein (innere Identität) als Grundlage für gesundes Leisten.
- Echtes, freudvolles Tun entsteht, wenn Aktivität aus dem Sein herausfließt statt es zu ersetzen.
Vom Kamel Zur Leistungsidentität
- Hartl zitiert Nietzsches Bild vom Kamel: anfänglich bereit, Lasten zu tragen und durch Leistung zu definieren.
- Er beschreibt, wie leistungsorientiertes Leben oft zu innerer Leere und dauerhaftem Stress führt.







