
Im Gespräch Gaea Schoeters - Den kolonialen Blick hinterfragt
Jan 16, 2026
Gaea Schoeters, eine belgische Schriftstellerin und Linguistin, spricht über ihre faszinierenden Romane, die postkoloniale Themen behandeln. Sie erzählt, wie ihre Recherche über Afrika und Belgiens koloniale Vergangenheit in ihre fiktiven Welten einfließt. Besonders spannend ist, dass sie beim Schreiben in tiefen Traumzustände eintaucht und dabei imaginäre Geschichten entwickelt. Zudem reflektiert sie über die politische Lage in Europa und warnt vor dem Rechtsruck. Auch ihre Motorradreisen durch muslimische Länder bieten einen interessanten Einblick in ihre Sichtweise auf die Welt.
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Episode notes
Wie Schreiben Träume Formt
- Beim Schreiben taucht Gaea Schoeters tief in fiktionelle Welten ein und lässt Figuren sie auch im Traum begleiten.
- Sie beantwortet während des Schreibens unbewusst Fragen, die sie später überrascht zustimmt zu haben.
Elefanten als Roman-Startbild
- Gaea Schoeters las in der Zeitung von einem Angebot Botswanas, Deutschland 20.000 Elefanten zu schenken.
- Dieses Bild inspirierte sie zur Eröffnungsszene ihres Romans "Das Geschenk" mit Elefanten in Berlin.
Koloniales Erbe Wirkt Weiter
- Schoeters betont, dass koloniale Denkweisen in Belgien noch nachwirken und nicht einfach Vergangenheit sind.
- Sie sieht aktuelle Machtverhältnisse zwischen Europa und Afrika als Fortsetzung kolonialer Einflussnahme.



