Wenige Tage nach dem Zolldeal zwischen der EU und den USA wird deutlich, dass dieser nicht die erhoffte Stabilität in die transatlantische Handelsbeziehung bringt. In einem Post auf Truth Social schrieb US-Präsident Trump: Sollte die EU ihre „Gesetze über Digitale Dienste und Gesetze über Digitale Märkte“ (DSA und DMA) nicht „widerrufen“, werde er neue Zölle erheben und Exportbeschränkungen für US-Halbleiter erlassen.
Und auch zuvor gab es Abweichungen vom ursprünglichen Deal: Am 18. August, zwei Wochen nach dem Handschlag mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, weitete das Weiße Haus den Geltungsbereich der Stahl- und Aluminiumzölle in Höhe von 50 Prozent auf mehr als 400 daraus gefertigte EU-Produkte aus. Die Zölle gelten zusätzlich zu den mit der EU vereinbarten 15 Prozent.
Während die EU-Kommission weiter an dem Deal festhalten will, regt sich Widerstand im EU-Parlament. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange, fordert, jetzt das Anti-Erpressungs-Gesetz zu aktivieren. Über die Gründe für seine Forderung spricht Lange in dieser Folge von Handelsblatt Today.
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Außerdem: Am späten Abend – nach Börsenschluss an der Wall Street – legt der US-Chipkonzern Nvidia aktuelle Zahlen vor. Investoren aus der ganzen Welt blicken auf dieses wohl wichtigste Börsenereignis der Woche. Mehr dazu hören Sie im Marktupdate mit Leonidas Exuzidis.
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