Ist der Tod das Ende? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit jeher. Im Christentum sind Auferstehung und ewiges Leben zentral. Doch was bedeuten diese Vorstellungen heute? Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert darüber mit Theologe Gregor Taxacher.
Gregor Taxacher (*1963), ist römisch-katholischer Theologe, Geschichtsphilosoph und Autor. Er arbeitet seit 2017 als Lehrstuhlvertreter am Institut für Katholische Theologie der TU Dortmund. Seine Schwerpunkte umfassen Apokalyptik im Anthropozän, Theologie der Tiere, Post-Holocaust-Theologie und Soteriologie.
- Sind wir eine Gesellschaft der Todesverdrängung? (02:00)
- Das Alte Israel und der Nicht-Glaube an das Jenseits (06:47)
- Unsterblichkeit bei Platon (13:19)
- Leib-Seele-Dualismus versus Materialismus (20:00)
- Ewigkeit ist keine unendlich verlängerte Zeit (29:05)
- Unbedingte Hoffnung auf Gerechtigkeit (37:00)
- Glaube versus Religion (43:00)
- Zeit vor der Geburt (49:40)
Literatur: Annica Jax, Sarah Rosenhauer, Fana Schiefen, Gregor Taxacher: Ist der Tod das Ende? Gründe für die christliche Hoffnung. Ein Streitgespräch. Herder Verlag, Frankfurt am Main 2025. 160 S., kart., ISBN 978-3-451-02526-6. 22 Euro.
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:Bernd Stegemann: Was einen guten Glauben ausmacht Michael Wittschier: Lebensphilosophie des Daoismus' Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.
Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Strafrechtsprofessorin Frauke Rostalski über Klimawandel und Verantwortung.
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