Diese Woche war wieder von Bildern und Videos aus dem Gazastreifen geprägt: die Bilder von hungernden Menschen, von den symbolischen Abwürfen von Hilfslieferungen über dem zerstörten Landstrich und die Hamas-Videos der israelischen Geiseln. Am Donnerstagabend hat das israelische Sicherheitskabinett dann entschieden, dass der Militäreinsatz im Gazastreifen ausgeweitet werden soll: Gaza-Stadt soll komplett eingenommen werden. Als Reaktion darauf kündigte Bundeskanzler Merz am Freitag eine Richtungsentscheidung an: Deutschland wird keine Rüstungsgüter mehr an Israel liefern, wenn diese im Gaza-Krieg eingesetzt werden könnten.
Wie blickt die israelische Zivilgesellschaft auf das, was wenige Kilometer von ihnen entfernt passiert? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Ofer Waldman. Er ist Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv.
Und: SZ-Redakteurin Lea Weinmann erklärt, wie die SZ Fotos und Videos aus dem Gazastreifen auf ihre Echtheit prüft.
Redaktionsschluss war Freitag, 8. August, 14 Uhr.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Die „Auf den Punkt”-Folge mit Ofer Waldman "Man kann Menschenrechte nicht auf eine Gruppe beschränken" aus dem März 2024 hören Sie hier.
Den Text dazu, wie die SZ mit Bildern aus Gaza umgeht, lesen Sie hier.
Den Text von Susan Vahabzadeh zur zweiten Staffel „Wednesday“ mit Hauptdarstellerin Jenna Ortega von Regisseur Tim Burton lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, David Kulessa
Produktion: Aylin Sancak
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER