Die Deutschen erben so viel wie nie: Ein Großteil des privaten Vermögens ist nicht selbst erarbeitet. Nicht die eigene Leistung, sondern das Erbe bestimmt zunehmend unsere Möglichkeiten. Das war nicht immer so - warum ändern wir es dann nicht?
Das erwartet Euch in dieser Folge: (0:00) Deutsche erben so viel wie noch nie
(2:45) Zwei Drittel des privaten Vermögens ist nicht selbst erarbeitet
(4:00) Viele Ostdeutsche gehen leer aus
(5:40) Ungleichheit verschärft gesellschaftliche Spaltung
(6:30) Geringe Versteuerung von Vermögen - starke Besteuerung von Arbeit
(6:50) Erbschaftssteuer für Unternehmer: große Ausnahmen und Spielräume
(8:50) Erben, Wirtschaftsforscher und Gerichte fordern Reform der Erbschaftssteuer
(12:00) 1906: Erste deutsche Erbschaftssteuer ist eher Erbschaftssteuerchen
(13:24) Nach Erstem Weltkrieg: Experimente mit Umverteilung
(14:24) Nach Zweitem Weltkrieg: Vermögensabgabe statt Erbschaftssteuer
(15:30) Nachkriegszeit: Wirtschaftswunder und Bildungsoffensive - Vermögen selbst erarbeiten
(17:20) Internationaler Trend: Erbschaftssteuer runter oder abschaffen
(19:15) Familienunternehmen: Härtere Erbschaftssteuer kostet Arbeitsplätze und führt zu Insolvenzen
(22:07) Mehr Erbschaftssteuer-Einnahmen könnten Lohnsteuern senken
(22:30) Alternativen: höhere Grundsteuer, Wohneigentum fördern, bessere Bildung
Es kommen zu Wort: - Dr. Jürgen Dinkel, Privatdozent für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Universität Leipzig
- Prof. Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Berlin
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Weiterführende Links: Autorin und Host: Sandra Pfister
Mitarbeit: Eva Bahner, Benjamin Hammer, Dorothee Holz
Audio-Support: Laura Mattausch
Produktion: Uwe Breunig
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