Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Dec 8, 2020 • 12min

Brexit: Polit-Drama in Brüssel

Allein in Deutschland sind bis zu 750 000 Arbeitsplätze vom Handel mit Großbritannien abhängig. Gerade aber entscheidet sich, wie das Vereinigte Königreich aus der EU scheidet: Mit oder ohne Freihandelsabkommen. Mit einem geordneten Abschied oder einem harten Bruch. Um das noch zu verhindern, sind London und Brüssel in Dauerverhandlungen. Doch einig ist man sich nur darüber, dass man sich nicht einig ist. Viel politisches Drama, erwartet SZ-Großbritannien-Korrespondent Alexander Mühlauer also von den letzten Tagen der Verhandlungen. Seit März seien die drei wichtigsten Streitpunkte nach wie vor ungelöst: die Fischereirechte an der britischen Küste, die Vorgaben für einen fairen Wettbewerb und welches Gremium künftigen Streit schlichten kann. Falls es bis Ende des Monats zu keiner Einigung kommt, werden Zölle und Zollkontrollen eingeführt. Weitere Nachrichten: Corona-Massenimpfung in Großbritannien, Deutschland vor hartem Lockdown. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Moritz Eder Produktion: Justin Pattchett Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Auch diese Woche ist das Weihnachtsfest in der Pandemie noch Thema - und die Frage, welche Regeln gelten werden. Und uns würde immer noch interessieren, wie Sie feiern werden. Und vor allem: wie sicher Sie sich mit ihrer Entscheidung fühlen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf WhatsApp eine Sprachnachricht schicken würden. Und zwar unter der Nummer: 0176-96501041. Eine Auswahl der Memos können Sie dann in einer kommenden Folgen von "Auf den Punkt" hören.
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Dec 7, 2020 • 12min

Verschärfte Coronaregeln: Bayern geht voran

In Bayern sollen die Corona-Maßnahmen nochmal verschärft werden. Der Zehn-Punkte-Plan von Ministerpräsident Markus Söder umfasst, dass man ab Mittwoch die Wohnung nur noch aus "triftigem Grund" verlassen darf. Zudem gelten nächtliche Ausgangssperren in Corona-Hotspots, keine Sonderregeln mehr an Silvester, ab der 8. Klasse gilt Wechselunterricht, weniger Personen in Geschäften, Alkoholverbot im Freien - und ein besonderer Schutz von Risikogruppen wie den Alten. Bayern geht voran, sagt SZ-Landtagskorrespondent Andrea Glas. Söders Auftritt suggeriere neben aller Ernsthaftigkeit auch, dass er sich “24 Stunden im Corona-Kampfmodus” befinde. Die Maßnahmen würden zwar hart klingen, aber außer in Corona-Hotspots würde sich unterm Strich für die meisten Bayern nur wenig ändern. Es gehe dem Ministerpräsidenten also um einen verstärken Appell sich an die geltenden Regeln zu halten. Weitere Nachrichten: Impfempfehlungen der Stiko, Rüstungsbericht. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz, Moritz Eder Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Livetream der Tagesschau. Das Weihnachtsfest wird wegen der hohen Corona-Infektionszahlen für viele anders, als gewohnt. Die Einschränkungen, mit wie vielen Personen man feiern darf, sind manchen zu streng, anderen viel zu locker. Wie sehen Sie das? Wie werden Sie feiern und vor allem: wie sicher fühlen Sie sich mit ihrer Entscheidung? Wir freuen uns, wenn Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht unter der Nummer 0176-96501041 schicken. Eine Auswahl veröffentlichen wir in einer der kommenden Folgen von „Auf den Punkt”.
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Dec 4, 2020 • 10min

Verlängerter Teil-Lockdown: Das schlägt auf die Psyche

Nachdem die Corona-Maßnahmen verlängert wurden, mehrt sich Kritik. Infektiologisch scheinen sie unzureichend, psychologisch sind sie problematisch. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht kaum runter. An diesem Freitag meldet das Robert-Koch-Institut schon wieder mehr als 23.000 neue Fälle. Trotzdem wird der sogenannte Teil-Lockdown bis Anfang Januar verlängert. Aus infektiologischer Sicht nicht ausreichend, aus psychologischer Sicht kritisch, findet Medizinredakteur Werner Bartens. Weitere Themen: Haseloff entlässt Innenminister, Schmid wird OSZE-Generalsekretärin. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Dec 3, 2020 • 13min

Was bei den Corona-Hilfen besser laufen könnte

Der Teil-Lockdown wird verlängert und die Bundesregierung denkt darüber nach, wie sie die Wirtschaftshilfen umgestalten kann. Betroffene Unternehmer sind nervös. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass der sogenannte Teil-Lockdown bis zum 10. Januar verlängert wird. Das heißt, Restaurants, Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben mindestens bis dahin geschlossen. Dafür entschädigt sie der Staat mit Corona-Hilfen. Aber kommen die bei den Unternehmen an? Natürlich laufe noch nicht alles reibungslos, sagt Monika Schnitzer. Doch Regierung und Behörden stünden nun mal vor einer gewaltigen Aufgabe, relativiert die Wirtschaftsweise. Weitere Themen: Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch, Italien verhängt über Weihnachten Reisestopp, Frankreich inspiziert 76 Moscheen. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters.
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Dec 2, 2020 • 11min

Voreilige Briten? So vielversprechend ist der Corona-Impfstoff

Biontech und Pfizer erhalten in Großbritannien eine Notfallzulassung. Etwas verfrüht, mahnen manche EU-Parlamentarier. In einem noch nie dagewesenen Tempo haben Pharmafirmen Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickelt. Das Präparat der Mainzer Firma Biontech und des amerikanischen Konzerns Pfizer hat jetzt sogar eine Notfallzulassung in Großbritannien erhalten. Die EU-Arzneimittelbehörde will noch sorgfältiger prüfen. Sind die Briten zu voreilig? SZ-Wissenschaftsredakteurin Kathrin Zinkant erklärt, wie der Corona-Impfstoff funktioniert und wie vielversprechend er ist. Weitere Themen: Trierer Tatverdächtiger in U-Haft, Rundfunkstreit vertagt. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über BBC.
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Dec 1, 2020 • 13min

Obdachlosigkeit: Wenn “bleib zu Hause” wie Hohn klingt

Die Aufforderung “Bleibt zuhause” klingt für Obdachlose wie Hohn, sagt Christian Ceconi, Direktor der Berliner Stadtmission. Die Pandemie habe die Situation für Menschen ohne Wohnung nochmals verschärft. Die Einrichtung der evangelischen Kirche kümmert sich um Menschen, die in Notlagen geraten sind. Täglich betreut sie in Berlin mehr als 1000 Personen von denen etwa die Hälfte mit psychischen Problemen zu kämpfen hat. Die Stadtmission bietet aktuell 340 Plätze in Notübernachtungen an. Zudem betreibt sie Tagesstätten, die wegen Corona derzeit nur Anlaufpunkte sind, und vier Kältebusse. Laut Ceconi werde versucht, in den Notunterkünften Corona-Schnelltests zu machen. Täglich würde auf auf etwa 80 Menschen mindestens ein Hilfesuchender positiv getestet. Auf einer Quarantänestation mit 16 Plätzen würden die Betroffenen verpflegt, sagt der Pastor. Berlin sei mit dieser Einrichtung ein Vorbild für andere Städte. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung gebe es auch eine Unterkunft für mehr als 100 Menschen, die dort 24 Stunden bleiben können. Dort werde ihnen Hilfe angeboten, damit sie in ein geregeltes Leben zurückfinden können. Kontakt und Spenden unter https://www.berliner-stadtmission.de/ Weitere Nachrichten: Französisches Sicherheitsgesetz wird überarbeitet, Zulassung von Corona-Impfstoff noch 2020, Tote bei Amokfahrt in Trier. Das Weihnachtsfest wird wegen der hohen Corona-Infektionszahlen für viele anders, als gewohnt. Die Einschränkungen, mit wie vielen Personen man feiern darf, sind manchen zu streng, anderen viel zu locker. Wie sehen Sie das? Wie werden Sie feiern und vor allem: wie sicher fühlen Sie sich mit ihrer Entscheidung? Wir freuen uns, wenn Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht unter der Nummer 0176-96501041 schicken würden. Eine Auswahl veröffentlichen wir in einer der kommenden Folgen von „Auf den Punkt”. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk
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Nov 30, 2020 • 13min

Frankreich: Polizisten über dem Gesetz

Das neue Gesetz sieht unter anderem vor, dass das Filmen von Polizisten im Einsatz unter Strafe gestellt werden soll. Es gibt weniger ein Problem mit ihrer Berufsethik als mit der Disziplin, sagt SZ-Frankreich-Korrespondentin Nadia Pantel. Viele kommunale Polizisten würden sich herausnehmen, autonom das Gesetz zu verkörpern und es nicht nur zu vertreten. Allerdings sei anders als etwa in den USA in Frankreich die Debatte um Polizeigewalt ein wenig losgelöst von der um Rassismus. Auch gegen die so genannten Gelbwesten, deren Proteste vor allem Weiße getragen haben, seien Hartgummigeschosse eingesetzt worden. Weitere Nachrichten: Steuerpauschale fürs Home Office, "Corona-Pandemie" ist Wort des Jahres. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Trailer von "Die Wütenden" bei Youtube.
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Nov 27, 2020 • 12min

Wirecard: Ein Blick in den Abgrund

Im Juni 2020 musste Wirecard eingestehen, dass dem damaligen DAX-Unternehmen 1,9 Milliarden Euro fehlen. Offenbar eine gigantische Täuschung, die wohl von der Konzernspitze ausging und der den Wirtschaftsprüfern von Ernst & Young und der Finanzaufsichtsbehörde Bafin sehr lange nicht aufgefallen ist. Den Wirtschaftskrimi der letzten Tage von Wirecard zeichnet jetzt der Rechercheverbund von SZ, NDR und WDR nach. Die Recherchen haben ein sehr detailliertes Logbuch der letzten Tage von Wirecard ermöglicht, sagt die Frankfurter SZ-Wirtschaftskorrespondentin Meike Schreiber. Man sehe sehr deutlich wie Braun und Marsalek mit immer absurderen Erklärungen versucht haben, die Kontrolle über die Mär des erfolgreichen Unternehmens nicht zu verlieren. Fast minütlich sei seit dem 16. Juni der Beweis über das Milliardenloch verzögert worden. Auch Wirtschaftsprüfer und die Börsenaufsicht Bafin hätten viele Fehler gemacht und sich von den Vorstandschefs täuschen lassen. Weitere Nachrichten: Bayern verlängert Teil-Lockdown bis Ende des Jahres, Urteil im Missbrauchskomplex Münster, BKA warnt vor Gefährdung der Pharma-Branche. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Pattchett
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Nov 26, 2020 • 11min

AfD-Parteitag: Maskenstreik und Richtungsstreit

Trotz Pandemie soll der AfD-Parteitag stattfinden. Wieso vielleicht nicht mal Maskenpflicht dort herrscht und was inhaltlich von dem Treffen zu erwarten ist. Am kommenden Wochenende wollen sich rund 600 Delegierte der AfD zum Parteitag in der Stadt Kalkar in NRW treffen. Nachdem der Bundesparteitag schon zweimal verschoben wurde, will sich die AfD jetzt von der Corona-Pandemie nicht abhalten lassen. Die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, Britta Schulz, ist von dem Treffen in ihrer Gemeinde allerdings wenig begeistert. Sie hat es als “verantwortungslos” kritisiert. Inhaltlich soll es auf dem Parteitag vor allem um Sozial- und Rentenpolitik gehen. Außerdem sollen zwei wichtige Positionen in der AfD neu besetzt werden. Der SZ-Berlin-Korrespondent Jens Schneider erklärt im Podcast, wie zerstritten die Partei aktuell ist und ob die Klage der AfD, die Maskenpflicht bei der Veranstaltung auszusetzen, Erfolg haben könnte. Weitere Nachrichten: Skigebiete sollen gesperrt bleiben, Lange Haftstrafen für türkische Putschisten. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak
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Nov 25, 2020 • 11min

Wieso die neuen Corona-Regeln so wichtig sind

Die Regierungschefs der Länder und die Kanzlerin beraten über neue, bundesweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In Deutschland sind inzwischen fast 15 000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Alleine 410 Leben hat die Krankheit in den vergangenen 24 Stunden gefordert. Das ist laut Robert-Koch-Institut ein neuer Höchstwert. Der Teil-Lockdown hat nicht gereicht, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Auch wisse man bis heute nicht, woher der Großteil der Neuinfektionen stamme. Die Verschärfung der Gegenmaßnahmen sei wichtig und notwendig. Aber sind die Pläne, dass zu Weihnachten und Silvester die Kontaktverbote gelockert werden sollen, sinnvoll? Weitere Nachrichten: Auto fährt in Seitentor des Bundeskanzleramts, Regierung stärkt Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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