

Filmskript
Heide Schwochow, Constantin Lieb
Einmal im Monat sprechen die beiden Filmakademie-Mitglieder Constantin Lieb und Heide Schwochow über die Arbeit von Drehbuchautor·innen, den vielschichtigen und komplexen Prozess des Drehbuchschreibens, die teils jahrelange Vorbereitung und darüber was ein gutes Drehbuch eigentlich ausmacht. Manchmal mit Gästen, manchmal ohne. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für den Deutschen Film begeistern und mehr über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten eines Kinofilms erfahren wollen.
Episodes
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Dec 14, 2021 • 1h 41min
Dialoge
Wir kommunizieren permanent miteinander, verbal und nonverbal, in der Realität, sowie im Film. Dialoge sind nicht selten das erste, woran man als fachfremde Person bei der Drehbucharbeit denkt. Dabei ist das Feilen am gesprochenen Wort nur ein Teil der Herausforderung eines Filmskripts. Dafür aber ein ungemein spannender. Heide und Constantin sprechen in dieser Folge anhand von einigen Beispielszenen über das Gesagte, das Ungesagte und das Unsagbare, über Subtext, Informationsverteilung, figurenspezifisches Sprechen und die Frage ob Orangenmarmelade einen nicht vom Hocker reißt oder vielleicht eher zum Kotzen ist.Präsentiert von der Deutschen FilmakademiePodcast Homepage · Facebook · InstagramMehr zu den Hosts:Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna BerghornTonaufzeichnung und Schnitt: Rainer SchwochowMusik: Christopher Colaço (Instagram)Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Inga GoossensLinksPodcast Empfehlung: „Beyond the Screenplay“ von Michael Tucker„The Social Network“ auf dem Youtube Channel „Lessons From The Screenplay“Deutsche Filmakademie Werkstattgespräch mit Aaron SorkinDrehbücher der nominierten Filme des Deutschen FilmpreisesYoutube Channel „Now you See it“ von Jack NugentAnalyse Sprech-Anteil in US Drehbüchern vom online Magazine THE PUDDINGListe typischer Filmklischees„‚Schau mir in die Augen, Kleines‘. Die Kunst der Dialoggestaltung“ von Oliver Schütte„Dialog. Wie man seinen Figuren eine Stimme gibt“ von Robert McKee

Nov 2, 2021 • 1h 32min
Figurenentwicklung
Jan Schomburg, Drehbuchautor und Regisseur bekannter Filme wie 'Ich bin dein Mensch', diskutiert die Feinheiten der Figurenentwicklung. Er teilt seinen kreativen Prozess, wie er Namen wählt und warum Charaktere lebendig sein müssen, statt bloß erklärt zu werden. Überraschende Wendungen, wie bei der Figur Martha, und die Bedeutung von alltäglichen Details werden beleuchtet. Zudem erforscht er psychoanalytische Ansätze zur Identität und wie Komik das Erzählen bereichert. Am Ende betont er die Wichtigkeit des genauen Beobachtens beim Schreiben.

Oct 5, 2021 • 1h 30min
Literaturverfilmungen
Literatur und Film sind seit der Entstehung des Kinos untrennbar miteinander verbunden. Und das nicht nur im Berufsfeld der Drehbuchautor:innen. Viele der größten Kinofilme basieren auf literarischen Werken. Was passiert aber bei der Übersetzung eines literarischen Textes auf das Medium des Kinos? In dieser Episode begrüßen Heide und Constantin einen Gast, den Schriftsteller und Drehbuchautor Daniel Kehlmann. Gemeinsam sprechen sie über verschiedene Formen der Literaturverfilmungen, über Adaptions-Konzepte, Werktreue, unbedingt noch zu verfilmende und unverfilmbare Bücher, sowie das Phänomen von „lebender“ und „toter“ Sprache in Drehbüchern.Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.Podcast Homepage · Facebook · InstagramMehr zu den Hosts:Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna BerghornTonaufzeichnung und Schnitt: Rainer SchwochowMusik: Christopher Colaço (Instagram)Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheProduktion: Deutsche Filmakademie e.V.LinksKreuzer, Helmut (1981) „Arten der Literaturadaption,“ in: Wolfgang Gast: „Literaturverfilmung“Schmidt, Klaus; Schmidt, Ingrid: „Lexikon Literaturverfilmungen: Verzeichnis deutschsprachiger Filme 1945-2000“Daniel Kehlmann: „Über Kino“, eBookKevin Bacon über die Kehlmann Adaption „You Should Have Left“:

Aug 24, 2021 • 1h 4min
Wozu braucht man Drehbücher?
Was hat die Gruppe 47 und das Oberhausener Manifest mit dem Status der Drehbuchtor·innen in Deutschland zu tun? In der ersten Episode von Filmskript besprechen wir einige Aspekte der Kulturgeschichte des Drehbuchs und verschiedene Formen der Zusammenarbeit zwischen Regisseur·innen und Autor·innen. Über die Formel „Ein Film von…“, die literarische Qualität von Drehbüchern, Demut beim Schreiben und die Kunst des Kinos, Fragen zu stellen, ohne die passenden Antworten liefern zu müssen.Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.Podcast Homepage · Facebook · InstagramMehr zu den Hosts:Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna BerghornTonaufzeichnung und Schnitt: Rainer SchwochowMusik: Christopher Colaço (Instagram)Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheProduktion: Deutsche Filmakademie e.V.Links- Scenario, Hg. Von Jochen Brunow

Aug 16, 2021 • 31min
Willkommen bei Filmskript
Über das Träumen. Verführen. Schreiben. Von „Amarcord“ zu „Ein Schweinchen namens Babe“. In diesem Teaser sprechen Heide und Constantin über ihre erste Kino-Erfahrung, über Filmsozialisierungen und ihr Anliegen, über die Leidenschaft für das Kino und die Arbeit als Autor·in zu erzählen. Immer wieder zieht sich aber auch die Frage durch den Podcast, was eigentlich ein gutes Kinofilm-Drehbuch auszeichnet.Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.Podcast Homepage · Facebook · InstagramMehr zu den Hosts:Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna BerghornTonaufzeichnung und Schnitt: Rainer SchwochowMusik: Christopher Colaço (Instagram)Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheProduktion: Deutsche Filmakademie e.V.Links„Filmszenarien“ von Federico FelliniBAFTA Rede von Charlie Kaufmann


