

Die Geschichtsmacher
Marko Rösseler und Martin Herzog
Der jahrtausendealte Kampf gegen Krebs, Goethes Gebeine, Margarethe Steiffs Teddybären, der Ukrainekrieg - seit über 50 Jahren liefert das "Zeitzeichen" im Radio täglich die Hintergründe zu historischen Ereignissen und Persönlichkeiten. In den "Geschichtsmachern" tauchen Marko Rösseler und Martin Herzog tiefer in spannende Geschichte(n) hinein - quer durch sämtliche Epochen, Länder und Kulturen. Im Gespräch mit ihren Zeitzeichen-Kollegen geht es dabei auch um persönliche Erlebnisse, die Irrungen und Wirrungen der Recherche und die Frage: Was geht uns das alles heute noch an? Hinweis: Dieser Podcast ist ein unabhängiges Projekt und wird durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weder finanziert noch produziert.Wer sind Martin und Marko?Martin Herzog und Marko Rösseler wurden beide in dem Jahr geboren, als das ZeitZeichen zum ersten Mal gesendet wurde: 1972. Als sie noch klein waren, wollten beide groß und schlau werden – so schlau wie die Menschen, die täglich in dieser Sendung so gescheit über Geschichte parlierten. Sie studierten selbst Germanistik, Archäologie, Politik, Philosophie und natürlich Geschichte – aber zu welchem Zweck? Na, um auf dieser Grundlage ZeitZeichen schreiben zu können! Seit zwei Jahrzehnten dürfen sie das auch beide regelmäßig tun. Geschafft? Pustekuchen! Zwar werden sie mit jedem Stück ein Stückchen schlauer. Ein Ende ist aber längst nicht abzusehen und geschafft sind sie allenfalls dann, wenn sie den kategorischen Imperativ in 14 Minuten erklären müssen oder die Funktionsweise eines Fermi-Reaktors. Drum nehmen sie sich jetzt mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein wenig mehr Zeit... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Episodes
Mentioned books

Feb 9, 2024 • 51min
Von Eingeborenen und Menschenfressern: Der Trizonesien-Song
Wie ein Karnevalslied fast zur Nationalhymne wurdeKanzler Konrad Adenauer war amüsiert und empört zugleich: Ein Karnevals-Hit wurde ihm als deutsche Nationalhymne präsentiert. Der Trizonesien-Song von Karl Berbuer, einem singenden Bäckermeister aus Köln, sorgte im Rheinland für Karnevals-Stimmung, und von Moskau bis New York für Verwirrung. In diesem Podcast über die Geschichte eines nur scheinbar harmlosen Karnevals-Liedchens erklärt die geborene Kölnerin Irene Geuer ihren Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler wie es zu derlei diplomatischen Verwicklungen kommen konnte, warum ein Bäckermeister sein Handwerk aufgab und als "singendes Hefeteilchen" plötzlich Karriere machte und welches Geheimnis hinter dem bis heute beliebten Karnevalslied "En unserem Veedel" aus den 1970er Jahren steckt. Wissenschaftlichen Beistand bekommen die drei durch die Brauchtumsforscherin Gabriele Dafft und den Kölner Karnevals-Kenner Reinold Louis. Wichtige Links zu dieser Folge: Irene Geuer hat ein WDR-Zeitzeichen zum Thema gemacht: 11.11.1948 - Ein Karnevalshit als Fast-Nationalhymne. Der Trizonesiensong. In diesem Podcast wird über verschiedene Karnevalslieder gesprochen. Die entsprechenden Links zu den Liedern im Netz findet ihr hier:Der Trizonesien Song von Karl BerbuerHeidewitzka, Herr Kapitän von Karl Berbuer Das Camping-Leed von Karl Berbuer. Nor am Dreikünnigepöötzge von Karl Berbuer, hier in einer Fassung von den Black FöössDrink doch eine mit von den Black Fööss Poppe, Kaate, Danze von den Brings (von Marko in diesem Podcast fälschlich aber unwidersprochen als "Suffe, Poppe, Danze" zitiert. Die Karawane zieht weiter von den HöhnernViva Colonia von den HöhnernUnser Stammbaum von den Black FöössKein Kölsch für Nazis von QuerbeatLange Samstag en d´r City von den Black FöössEn unserem Veedel von den Black FöössSchaut doch mal in unsere Transkription vom Podcast an den Schluss - da könnt ihr sehen, was KI aus Karneval macht. Und hier der Original-Text. Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, Pappnasen und Karnevalshassern, Helau- und Alaaf-Rufern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir aber nicht gefallen haben sollte, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 26, 2024 • 50min
Amerika wird unabhängig (Teil III)
**Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verspricht allen Menschen gleiche Rechte - meint aber erst mal nur weiße Männer mit Besitz. In Teil 3 des Podcasts über die Geschichte von Amerikas Unabhängigkeit erfahrt ihr, wie allmählich dieses Versprechen mehr und mehr wörtlich eingefordert - aber bis heute nicht vollständig eingelöst wurde. **Zeitzeichen-Autor Matthias Wurms schildert seinen beiden Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler wie die Sklaverei zwar abgeschafft wurde, die Schwarzen aber trotzdem am Wählen gehindert werden konnten. Es geht um den Kampf von mutigen Menschen wie Rosa Parks, die eine Revolution auslöste, indem sie im Bus einfach sitzen blieb. Um schwarze Schulkinder, die von der Nationalgarde zur Schule eskortiert werden mussten, Martin Luther Kings Marsch auf Washington und den Kampf der Native Americans, deren Schicksal in amerikanischen Schulbüchern bis heute bestenfalls nur gestreift wird.Wichtige Links zu dieser Sendung:Teil 1 dieser Folge könnt Ihr hier hören: Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit?Und Teil 2 hier: Weiße Herrn, Schwarze SklavenHier entlang geht es zum Podcast des WDR-Zeitzeichens, das Matthias Wurms über die Unabhängigkeitserklärung der Amerikaner gemacht hat: 4.7.1776 - Die Unabhängigkeitserklärung der USA wird verabschiedet.Als Experte zum Thema kommt in diesem Podcast Michael Hochgeschwender zu Wort, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig Maximilians Universität in München.Die Rede der Bürgerrechtlerin Lovisa Louies "Native Americans: We Shall Remain" findet ihr hier.Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, den Pilgrim Fathers, Republikanern, Demokraten und Indianern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co.Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.> Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 19, 2024 • 53min
Amerika wird unabhängig - Teil 2
Eine Frage spaltet Amerika: Ist es legitim, Sklaven zu halten? Die Unabhängigkeitserklärung behauptet großspurig, alle Menschen hätten in den Vereinigten Staaten von Amerika dieselben Rechte. Die Wahrheit aber ist, dass in der Mitte des 19. Jahrhunderts Großgrundbesitzer noch Millionen schwarzer Menschen als Sklaven halten, das Leben eines Indianers wenig zählt, und Frauen noch Jahrzehnte davon entfernt sind, wenigstens das Wahlrecht zu erhalten.Wie die noch jungen USA in einen Bürgerkrieg schlittern, bei dem es nur unter anderem um die Abschaffung der Sklaverei geht, das erklärt Matthias Wurms seinen beiden Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler. Dabei könnt ihr in dieser Folge des Podcasts über die Geschichte der Unabhängigkeit Amerikas lernen: Die Partei der Republikaner war mal recht fortschrittlich für ihre Zeit (lange her). Jefferson war nicht nur einer der Gründerväter sondern auch ein ziemlicher Rassist. Und: Einer der beeindruckendsten Bürgerrechtler der USA sah aus wie Karl Marx - nur in Schwarz.Wichtige Links zu dieser Folge:Teil 3 dieser Gechichtsmacher-Folge findet Ihr hier: Vom Bürgerkrieg bis heute - gleiche Rechte nur ein Traum?Aber auch Teil 1 von Amerika wird unabhängig solltet Ihr nicht verpassen…Hier entlang geht es zum Podcast des WDR-Zeitzeichens, das Matthias Wurms über die Unabhängigkeitserklärung der Amerikaner gemacht hat: 4.7.1776 - Die Unabhängigkeitserklärung der USA wird verabschiedet.Als Experte zum Thema kommt in diesem Podcast Michael Hochgeschwender zu Wort, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, den Pilgrim Fathers, Republikanern, Demokraten und Indianern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co.Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 12, 2024 • 55min
Amerika wird unabhängig (Teil I)
Sie klingt so schön und ist doch nur ein leeres Versprechen: Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verkündet am 4. Juli 1776 feierlich, dass alle Menschen dieselben Rechte hätten - nur gelten die weder für Besitzlose, Schwarze, die amerikanischen Ureinwohner und lange auch nicht für Frauen. Es dauerte Jahrhunderte, bis der universalistische Anspruch zumindest teilweise umgesetzt wurde, den die Gründerväter der USA mit großer Geste formuliert hatten.In diesem Podcast über die Geschichte der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erklärt Matthias Wurms in drei Folgen seinen Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler, wie es weißen Männern über Jahrhunderte gelang, ihr Versprechen nicht einzulösen.In Teil 1 geht es von der Landnahme der ersten Siedler bis zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Ihr werdet erfahren, wie ein blutiger Zufall die ersten schwarzen Sklaven nach Nordamerika verschlug. Wie ein Krieg durch eine Schneeballschlacht ausgelöst werden kann. Und wie eine Armee aus entflohenen Sklaven und unterdrückten Indianern lieber an der Seite englischer Truppen kämpft als sich zum Teil dieses Landes machen zu lassen, das Gleichheit nur für weiße Männer mit Besitz kennt.Teil 2 dieser Geschichtsmacher-Folge findet Ihr hier: Weiße Herren, schwarze SklavenUnd Teil 3 hier: Vom Bürgerkrieg bis heute - gleiche Rechte nur ein Traum?Wichtige Links zu dieser Sendung: Hier entlang geht es zum Podcast des WDR-Zeitzeichens, das Matthias Wurms über die Unabhängigkeitserklärung der Amerikaner gemacht hat: 4.7.1776 - Die Unabhängigkeitserklärung der USA wird verabschiedet.Kurz gesprochen haben wir auch über das Zeitzeichen zum Todestag von Pocahontas, das Marko Rösseler gebaut hat: 21.3.1617 - Der Todestag der Häuptlingstochter Pocahontas.Als Experte zum Thema kommt in diesem Podcast Michael Hochgeschwender zu Wort, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig Maximilians Universität in München.Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, den Pilgrim Fathers, Republikanern, Demokraten und Indianern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Amazon & Co.Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dec 29, 2023 • 54min
Mit Nostradamus in die Zukunft
Im Jahre 1503 ist er geboren - und bis ins Jahr 3797 reichen seine "perpetuierlichen Weissagungen". Michael Nostradamus soll die Französische Revolution, Aufstieg und Fall Adolf Hitlers, die Anschläge von 9/11 und selbst die Corona-Pandemie vorhergesagt haben - und das ist nur eine kleine Auswahl. Martin Herzog und Marko Rösseler gucken sich mal an, wie der Meister aller Seher das gemacht hat. Und vor allem gehen sie einer alten Legende auf den Grund. Die sagt: Meister Nostradamus sitze bis heute hinter seiner Grabplatte mit Lampe, Feder und Papier und schreibe Verse und Prognosen zu unser aller Zukunft. Das erstaunliche Ergebnis: Die Legende könnte stimmen…Wichtige Links zu dieser Folge: Marko hat selbst mal ein WDR-Zeitzeichen über Nostradamus gemacht - und zwar zu dessen Geburtstag am 14. Dezember 1503 - wer das hören möchte, bitte hier entlang.Für dieses Zeitzeichen hat Marko damals nicht nur viele, viele verwirrende Prognosen gelesen, sondern sich auch professionelle Hilfe geholt von Bernd Harder von der GWUP, der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften.Die neuesten Artikel von Bernd Harder zu Nostradamus findet ihr zum Beispiel hier - aber auch hier. Dort wird auf die Quatrains des Nostradamus noch einmal eingegangen vor dem Hintergrund des erst vor wenigen Jahren aufgefundenen "Augsburger Wunderzeichenbuches".Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, Sterndeutern, Astrologen und Sehern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dec 15, 2023 • 59min
Der alte Mann und der Bär: Paddington
Aus dem "finstersten Peru" nach London und um die WeltEin sprechender, dabei ausnehmend höflicher Bär mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und einer beunruhigenden Vorliebe für Marmelade, eingereist aus dem „dunkelsten Peru“ und benannt nach einem Londoner Bahnhof. Wer sich so etwas ausdenkt, muss entweder ein Freund bewußtseinserweiternder Substanzen sein oder ein extrem exzentrischer Engländer.Michael Bond war beides nicht. Als Martin ihn vor vielen Jahren für sein WDR-Zeitzeichen besuchte, öffnete stattdessen ein freundlicher alter Herr die Tür mit schelmisch blitzenden Augen und fast ebenso guten Manieren wie der Bär aus seinen inzwischen 26 Kinderbüchern. Als TV-Serie, Hollywood-Verfilmung und Plüschteddy hat Paddington mittlerweile die Welt erobert und ist zum freundlichen Botschafter Londons in aller Welt geworden. In dieser Geschichtsmacher-Folge sprechen Martin und Marko darüber, wie der kleine Paddington den Weg vom Kopf seines Erfinders aufs Papier fand - eine Weihnachtsgeschichte, die selbst aus einer von Michael Bonds Erzählungen stammen könnte. Sie beginnt an Heiligabend 1956 in der Spielzeugabteilung des Londoner Traditionskaufhauses Selfridges.Links zu Paddington:Martins WDR-Zeitzeichen über den denkwürdigen Weihnachtsabend 1956, an dem Michael Bond seinen Teddybären kauft, findet Ihr hier.In der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über Martins Besuch beim Bärenvater erschienen (hinter der Bezahlschranke)Der dritte Spielfilm mit dem pelzigen Helden wird voraussichtlich Anfang 2025 erscheinen. Was sonst noch darüber bekannt ist, erfahrt Ihr hier. Dass Teddybären so beliebt sind, ist einer deutschen Unternehmerin zu verdanken: Margarethe Steiff. Über sie haben wir mit unserer Zeitzeichen-Kollegin Maren Gottschalk eine Geschichtsmacher-Folge gemacht.Inzwischen ist Paddington zu einer Pop-Ikone geworden: Auf Instagram und Twitter (heute X) werden fleißig Fotos von Filmszenen geteilt, in denen Paddington geschickt einmoniert ist. Die Bilder stammen vom Künstler Jason Chou. Mehr als 1000 davon hat er mittlerweile davon gepostet.Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, Tierfreunden, Bären und all denen, denen du einen Bären aufbinden kannst. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dec 1, 2023 • 1h 5min
Schulden, Zins und Wucher
Im Jahr 1603 beschließt die Stadt Augsburg, ein Pfandleihhaus zu gründen - das erste offizielle in Deutschland. Es sol die notleidende Bevölkerung mit billigen Krediten versorgen. Was das mit den damals herrschenden Klimaverhältnissen zu tun hatte? Warum sich das erste Pfandhaus vor allem gegen Juden richtete? Wie Inflation und Hexenverbrennung zusammenhängen? Das verraten Euch Martin Herzog und Marko Rösseler in diesem Podcast über die Geschichte der Pfandleihhäuser.Dabei nehmen euch die beiden mit auf eine Reise nach Italien zum Patron der Geldverleiher. Sie borgen sich Geld im letzten noch verbliebenen städtischen Pfandleihamt in Mannheim. Und sie erklären euch, wie Gold gefälscht wird.Wichtige Links zu dieser Sendung: Zum Zeiteichen von Marko Rösseler "1603 - Das erste deutsche wird Leihhaus eröffnet" bitte diesem Link folgen. Wer das städtische Leihamt in Mannheim im Netz besuchen will - bitte hier entlang.Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, Pleitegeiern und Wucherern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nov 17, 2023 • 58min
Warum erschoss sich Marga von Etzdorf?
Berühmt wurde sie 1931 durch ihren Solo-Flug nach Tokio mit ihrem kleinen Flugzeug "Kiek in die Welt". Aber sie hat ihr junges Leben ganz der Fliegerei geopfert - und sich am Ende eine Kugel in den Kopf geschossen. Mit nur 25 Jahren starb die Flug-Pionierin Marga von Etzdorf 1933 in Aleppo. Der Grund für ihre Selbsttötung wurde lange geheim gehalten.Maren Gottschalk ist zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler. Sie hat über Marga von Etzdorf ein WDR-Zeitzeichen gemacht und hat sich deshalb auf die Spuren der Flug-Pionierin begeben. Marga von Etzdorf war die erste Frau, die auf Linienflügen der Luft Hansa (ja, die schrieb sich damals noch in zwei Worten) als Co-Pilotin fliegen durfte. Aber das reichte ihr nicht. Sie perfektionierte den Looping und das "Auf dem Kopf"-Fliegen. Auch das war ihr nicht genug. Sie wollte hoch - aber vor allem weit hinaus, so weit wie zuvor noch keine andere Frau per Flugzeug. Ihre kleine zweisitzige Junkers A50 ließ sie knallgelb anstreichen und taufte sie auf den Namen "Kiek in die Welt". Zusammen mit ihr gelang der Flug von Berlin nach Tokio. Leider nicht mehr zurück - und weil sie während ihrer zahlreichen Rekord-Strecken-Abenteuer mehrere Flieger verschlissen hat, genoss sie bald den zweifelhaften Ruf der "Pechmarie" und Bruchpilotin. Aber war das der Grund, weshalb sie sich nach einer eher harmlosen Bruchlandung in Aleppo selbst tötete?Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Bekannten, Pilotinnen und Piloten. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Euch nicht gefallen hat, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.Wichtige Links zu dieser Folge:Als Expertinnen in dieser Folge kommen zu Wort:Evelyn Crellin vom National Air and Space Museum in Washington - bitte hier entlang.Heike Käferle, Präsidentin der Vereinigung Deutscher Pilotinnen e.V. - zu deren Homepage geht es hier entlang.Zum Zeitzeichen von Maren Gottschalk: "Todestag der Flugpionierin Marga von Etzdorf - 28. Mai 1933" bitte hier entlang.Und wenn ihr wissen wollt, was Maren Gottschalk noch so treibt - hier geht es zu ihrem Internet-Auftritt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nov 3, 2023 • 40min
Das Rätsel des Geisterschiffs (Teil II)
1872 wird das völlig seetüchtige Schiff Mary Celeste geborgen, auf offener See im Nordatlantik, in der Nähe der Azoren - doch von der zehnköpfigen Mannschaft fehlt jede Spur! Wurde der Zweimast-Segler Opfer von Riesenkraken, Außerirdischen oder fand ein schauriger Amoklauf auf den Planken der Mary Celeste statt? An Bord befanden sich außer der Besatzung auch die Frau von Kapitän Briggs und seine kleine Tochter. Blutspuren scheinen Schlimmstes zu beweisen.Wer bis zum Ende dieses Podcasts über die Geschichte des Geisterschiffes dranbleibt, der kann einen Preis gewinnen! Als Belohnung lockt das neueste Buch des Seefahrt-Experten Eigel Wiese zum Thema: "Mary Celeste - Ein Schiff auf ewiger Reise". Martin Herzog und Marko Rösseler freuen sich auf Eure Zuschriften! (Einsendeschluss: 10.11.2023)Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Bekannten, Kapitänen, Matrosen, Riesenkraken und Seeungeheuern! Daumen hoch und Lob verbreitet! Vor allem auch auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Euch nicht gefallen hat, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen "04.12.1872 - Geisterschiff Mary Celeste entdeckt" von Marko Rösseler geht es hier entlang. Eigel Wiese - den Experten im Podcast, der auch schon im Zeitzeichen zu Wort kommt, hat natürlich auch eine eigene Homepage. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 20, 2023 • 38min
Das Rätsel des Geisterschiffs (Teil I)
Ein schauriges Rätsel! Wer kann es lösen? 1872 segelt zwischen Azoren und Europäischem Festland ein Schiff - die Mary Celeste. Der Segler ist völlig seetüchtig und nichts deutet auf eine Katastrophe. Nur: Wo ist die Mannschaft? Von ihr fehlt bis heute jede Spur. Im Podcast über die Geschichte des Geisterschiffs Mary Celeste versuchen Martin Herzog und Marko Rösseler dies Rätsel zu lösen.Aber in den kommenden zwei Folgen gibt es auch einen Preis zu gewinnen! Über die Entdeckung der Mary Celeste hat Marko vor einigen Jahren ein WDR-Zeitzeichen produziert und dafür Eigel Wiese interviewt. Der Seefahrt-Experte und Sachbuch-Autor hat unterdessen ein weiteres Werk über die Mary Celeste geschrieben - und wer aufmerksam den beiden Podcast-Folgen zuhört, hat die Chance, das Buch "Mary Celeste - Ein Schiff auf ewiger Reise" bald sein Eigen zu nennen!Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Bekannten, Kapitänen, Matrosen, Riesenkraken und Seeungeheuern! Daumen hoch und Lob verbreitet! Vor allem auch auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Euch nicht gefallen hat, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen "04.12.1872 - Geisterschiff Mary Celeste" entdeckt von Marko Rösseler geht es hier entlang. Eigel Wiese - den Experten im Podcast, der auch schon im Zeitzeichen zu Wort kommt, hat natürlich auch eine eigene Homepage. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.


