Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Aug 4, 2022 • 35min

Amazon-Umbau: Sechs Problembereiche entscheiden über das Kurspotenzial / Kommentar zum Taiwan-Besuch: Das war unnötig

Handelsblatt Today vom 04.08.2022 Amazon hat die Entwicklung des Onlinehandels maßgeblich geprägt. Doch um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, sind Veränderungen notwendig. Die Amazon-Aktie ist seit Jahresbeginn um 18 Prozent gefallen. Der Konzern steht aktuell vor großen Herausforderungen, muss sich neu erfinden und weitere Geschäftsmodelle entwickeln. Zuletzt investierte Amazon rund vier Milliarden Dollar in den Gesundheitsbereich. Das Unternehmen One Medical betreibt in den USA insgesamt 182 Hausarzt-Filialen und gehört nun ebenfalls zum Marktführer des Onlinehandels. Während Amazon-Chef Andy Jassy enthusiastisch in die Zukunft blickt, ist sich Handelsblatt-US-Korrespondent Felix Holtermann sicher, dass es noch einige Themen gibt, an denen der Onlinehändler dringend arbeiten muss. Im Gespräch mit Handelsblatt-Today-Host Ina Karabasz nennt Holtermann sechs Problembereiche, die optimiert werden müssen, damit Amazon weiter erfolgreich bleibt. Denn auch die Politik nimmt den Konzern immer stärker ins Visier. Was das Ganze auch aus Anlegersicht bedeutet, erfahren Sie in der heutigen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem: China macht seine Drohungen wahr und lässt das Militär vor Taiwan für Manöver auflaufen. Eine solche Entwicklung hatte Handelsblatt-Meinungschef Jens Münchrath schon befürchtet. Hören Sie in der heutigen Folge seinen Kommentar dazu. Hier geht es zu unserer Umfrage: https://app.sli.do/event/dRKK9vd3wkpTMf31aXPYYg/embed/polls/6f9aaa9a-a827-418b-aff2-6e1995908920 Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Aug 3, 2022 • 30min

China-Taiwan-Konflikt droht zu eskalieren – der nächste Schock für die Weltwirtschaft?

Handelsblatt Today vom 03.08.2022 Der Taiwan-Besuch von US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi erzürnt China. Eine Eskalation des Konflikts hätte weitreichende Folgen. Nancy Pelosi, die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, hat trotz scharfer Drohungen aus China den demokratischen Inselstaat Taiwan besucht. Die kommunistische Führung in Peking sieht Taiwan als Teil der Volksrepublik an und empfindet Pelosis Besuch als große Provokation. China hat inzwischen als Reaktion darauf erste Wirtschaftssanktionen gegen Taiwan verhängt. Weitere könnten folgen – möglicherweise auch gegen westliche Unternehmen. Zudem hatte es schon vor Pelosis Besuch Befürchtungen gegeben, dass sich China die Inselrepublik gewaltsam einverleiben könnte – erst recht seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine. Das Risiko einer militärischen Eskalation ist nun deutlich gestiegen. Chinas Volksbefreiungsarmee erhöht die Drohkulisse mit Manövern, Schießübungen, Militärflugzeugen und Kriegsschiffen nahe Taiwan und der Sperrung von Seegebieten. China-Expertin Dana Heide spricht mit Handelsblatt Today-Host Anis Mičijević über die geopolitische Dimension des Konflikts. Außerdem: Taiwan ist systemrelevant für die globale Halbleiterindustrie, die ohnehin schon seit zwei Jahren mit Lieferkettenproblemen kämpft. Der weltgrößte Auftragsfertiger TSMC produziert nicht nur Chips für Tech-Riesen wie Apple, sondern auch für deutsche Autokonzerne wie Volkswagen. Chipexperte Joachim Hofer erklärt, wie sich die jüngsten Spannungen zwischen China und Taiwan auf die Branche auswirken und wie es generell um das Geschäft der großen Hersteller steht. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Aug 2, 2022 • 35min

Wachstumskiller Inflation: Vier Gründe für das Versagen von EZB und Fed / Türkische Lira stürzt ab

Handelsblatt Today vom 02.08.2022 Die Notenbanken haben offenbar zu spät auf die Probleme der Weltwirtschaft reagiert. Das ergab eine Studie eines bekannten Ökonomen. Er kommt unter anderem zu dem Schluss: Die Banker hätten genauer hinschauen müssen. In ihrer letzten Ratssitzung hat die Europäische Zentralbank (EZB) nach elf Jahren die Ära der ultralockeren Geldpolitik beendet und den Leitzins stärker als erwartet um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Der Beschluss fand in Reaktion auf die stark erhöhte Inflation im Euro-Raum statt, welche im Juni auf 8,6 Prozent gestiegen ist. Doch als Hüter der europäischen Geldwertstabilität, kommt die Reaktion auf den erhöhten Preisdruck in Europa aber auch den USA spät, kritisieren nun einige Ökonomen. Eine Studie der London School of Economics, welche unter der Leitung des prominenten Ökonomen Ricardo Reis durchgeführt wurde, bestätigt dies. „Neben der falsch eingeschätzten Auswirkungen der Covid-Pandemie, haben die Notenbanken laut Reis unter anderem auch die Rolle der Inflationserwartungen unterschätzt, die eigene Glaubwürdigkeit überschätzt und den für die Geldpolitik entscheidenden Gleichgewichtszins zu niedrig eingeschätzt“, erklärt Handelsblatt Finanzredakteur Frank Wiebe. Im Podcast Handelsblatt Today bespricht Wiebe mit Host Ina Karabasz die Ergebnisse der Studie und inwieweit die Notenbanken anders hätten reagieren können. Außerdem: Bei ihrem ersten Staatsbesuch als Bundesaußenministerin in der Türkei und Griechenland hat Grünen-Politikerin Annalena Baerbock mit ihren klaren Worten den Tonus ihrer Vorgänger: Kontroversen mit den Gesprächspartnern wurden nicht nur im Vier-Augen-Gespräch ausgetragen, sondern öffentlich während der Konferenz angesprochen. Vor allem der Insel-Streit zwischen Griechenland und Türkei war ein Teil der Konfrontation. Während des vorangegangenen Besuchs in Athen hatte sich Baerbock klar auf die Seite Griechenlands gestellt. Die angespannte Situation in der Türkei könnte sich demnächst sogar noch verschärfen: Seit Kriegsbeginn nutzt Moskau die bestehende Energieabhängigkeit des Landes als politischen Hebel. Der Hebel wirkt zunehmend stärker, weil die Inflation in der Türkei mittlerweile bei knapp 80 Prozent liegt und die türkische Lira immer mehr an Wert verliert. Im Podcast spricht Handelsblatt Türkei-Korrespondent Ozan Demircan über die Zukunft der türkischen Lira und wie das Land nun zunehmend versucht eigene Quellen zu erschließen. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommerspecial
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Aug 1, 2022 • 32min

Neue EU-Regeln zu grünen Investments: Was Sie bei Ihrem nächsten Beratungsgespräch erwartet

Handelsblatt Today vom 01.08.2022 Anlageberater müssen ihre Kunden ab Dienstag zu ihren Nachhaltigkeitspräferenzen befragen und ihnen entsprechende Finanzprodukte fürs Depot anbieten. Das sehen neue EU-Regeln für die Branche vor. Die EU will, dass Anlegerinnen und Anleger ihre Investitionsentscheidungen künftig stärker an Nachhaltigkeitszielen ausrichten, um so einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Doch die neue Abfragepflicht stellt die Beraterbranche vor zahlreiche Probleme: Nach Auffassung von Experten kommen die neuen komplizierten Vorschriften zu einem generell schwer greifbaren Thema zu früh, weil sie nicht zu Ende vorbereitet sind. Außerdem gelten die Regeln für Zigtausende Berater im Land nicht, was selbst bei den Betroffenen für Unverständnis sorgt. Allein die Frage, wann ein Finanzprodukt wirklich nachhaltig ist, lässt sich derzeit nicht klar beantworten. Dazu fehlen zum einen wichtige Daten und zum anderen gibt es auch keine einheitliche Berechnungsgrundlage. „Die Sparkassen handeln seit einem Monat, als gäbe es die Beratungspflicht schon“, sagt Geldanlage-Expertin Anke Rezmer im Interview mit Handelsblatt-Today-Host Anis Mičijević. Das Fazit: Das Ganze sei zu kompliziert und die Berater „schlagen vor, die Regeln etwas abzuschwächen“. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Jul 31, 2022 • 28min

Zinswende schürt Rezessionsängste: So diversifizieren Sie Ihr ETF-Portfolio in Krisenzeiten

Handelsblatt Today Extended vom 31.07.2022 Auf beiden Seiten des Atlantiks stemmen sich die Notenbanken mit Zinserhöhungen gegen die anhaltend hohe Inflation. Im Euro-Raum ist die Inflationsrate im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,9 Prozent gestiegen – auf ein neues Rekordhoch. Die Inflation in den USA kletterte im Juni auf 9,1 Prozent. Und während die EZB den Leitzins erstmals seit elf Jahren auf 0,5 Prozent angehoben hat, liegt das Zinsniveau in den USA bereits deutlich höher – seit der jüngsten Fed-Sitzung am Mittwoch in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Doch der Kampf gegen die Inflation hat seinen Preis: Denn höhere Zinsen lassen die Konjunktur abkühlen, das Wirtschaftswachstum wird gebremst und die Gefahr einer Rezession wächst. Für den Aktienmarkt sind das denkbar schlechte Bedingungen. Jan Altmann vom Informationsportal JustETF erklärt in der neuen Folge von Today Extended, warum es sich aus seiner Sicht auch in Krisenzeiten lohnt, eine passive Anlagestrategie zu verfolgen und beispielsweise in ETFs zu investieren. Im Gespräch mit Host Anis Micijevic gibt er darüber hinaus einige Tipps, wie Anlegerinnen und Anleger ihr Portfolio in Zeiten der Zinswende diversifizieren können. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Extended-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Jul 29, 2022 • 30min

Klimawandel: EZB warnt vor Preisschocks an den Finanzmärkten / Die Start-up-Vision von BMW-Erbin Susanne Klatten

Handelsblatt Today vom 29.07.2022 Die Europäische Zentralbank sieht im Klimawandel eine Bedrohung der Finanzsysteme - was das für Anlegerinnen und Anleger bedeutet. Der Wald im Süden Brandenburgs und in Sachsen brennt seit Tagen, die Schäden sind verheerend. Am Freitagvormittag kämpften nur etwas mehr als 220 statt der angekündigten 400 Einsatzkräfte mit Löschpanzern und Wasserwerfern im Nationalpark Sächsische Schweiz gegen die weitere Ausbreitung der Waldbrände. Derzeit werden Brände auf rund 800 Hektar Wald bekämpft. Klimaforscher sind sich mittlerweile einig, dass Waldbrände, Flutkatastrophen und Stürme unumstößliche Folgen des Klimawandels sind. Allein die Flutkatastrophe im Ahrtal letztes Jahr hat Schäden in Höhe von 33 Milliarden Euro verursacht. In einem jüngst veröffentlichten Bericht warnt auch die Europäische Zentralbank (EZB) vor den Folgen des Klimawandels und deren Auswirkungen auf das Finanzsystem. Die Hüter der Geldwertstabilität fürchten, dass Klimakatastrophen zu abrupten Preisschocks an den Finanzmärkten führen können. Welche Gefahren Anlegerinnen und Anleger entstehen, und was die EZB rät, bespricht Finanzredakteurin Yasmin Osman mit Host Agatha Kremplewski im Podcast Handelsblatt Today. Außerdem: Susanne Klatten ist BMW-Erbin und die reichste Frau Deutschlands. Als Gründerin will sie nun mit ihrer Start-up-Strategie ganz Europa erobern. Welche Besonderheiten diese Strategie hat, diskutiert Handelsblatt-Senior Editor Hans-Jürgen Jakobs mit Handelsblatt-Redakteurin Hannah Krolle. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Jul 28, 2022 • 30min

Russische Aktien: Anleger bangen um ihr Geld / Fed-Zinserhöhung: US-Wirtschaft schwächelt, doch die Märkte legen zu

Handelsblatt Today vom 28.07.2022 Die Fed sagt der hohen Inflationsrate der USA weiterhin den Kampf an und erhöht den Leitzins um 0,75 Prozent. Doch reichen diese Maßnahmen alleine aus? Die US-Notenbank Fed erhöht ihren Leitzins erneut um 75 Basispunkte. Das verkündete Federal Reserve Chef Jerome Powell auf der Sitzung von Mittwochabend. Der US-Leitzins liegt nun in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent. Insgesamt ist dies bereits die vierte Erhöhung in diesem Jahr, um den Kampf gegen die US-Inflationsrate von 9,1 Prozent - dem höchsten Niveau seit 1981 - zu bestreiten. Weitere Zinserhöhungen im September hält Powell für denkbar - doch helfen die Zinserhöhungen als Maßnahme gegen die hohe Inflation? Über die Folgen des Fed-Entscheids diskutiert Host Agatha Kremplewski zusammen mit Astrid Dörner, der US-Korrespondentin des Handelsblatts in New York. Außerdem: Seit dem Ukrainekrieg dürfen Anlegerinnen und Anleger als Teil des westlichen Sanktionspaketes in Deutschland nicht mehr mit russischen Aktien handeln. Das eigene Kapital aus Gazprom, Sberbank, Lukoil und Co. wieder zurückzubekommen ist aktuell kaum möglich. Anlegerinnen und Anleger konnten bis vor dem Krieg die Hinterlegung des Rechts an einer russischen Aktie verbriefen. „Dann zwang das russische Gesetz die heimischen Unternehmen, ihre Hinterlegungsschein-Programme bis zum 6. Mai zu beenden“, erklärt Handelsblatt Finanzredakteur Ingo Narat. Doch das Verfahren birgt grenzüberschreitende und kapitalmarktrechtliche Fragen. Welches Verfahren Experten empfehlen, erklärt Narat im Podcast. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Jul 27, 2022 • 29min

Lufthansa-Warnstreik verschärft Flugchaos / Gasversorgung: Vorsichtige Entwarnung für den Winter

Handelsblatt Today vom 27.07.2022 Die Lage an den deutschen Flughäfen ist auf Grund des Personalmangels in diesem Sommer ohnehin chaotisch. Nun verschärft ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi die Situation zusätzlich. Von den Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals sind vor allem die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München betroffen – die Airline streicht an diesem Mittwoch mehr als 1000 Flüge. Rund 134.000 Passagiere bekommen die Auswirkungen des Streiks zu spüren, Urlauber genauso wie Geschäftsreisende. Während einige Passagiere Verständnis aufbringen, sorgt der Zeitpunkt des Warnstreiks bei anderen für Frust – vor allem bei denen, die nach langer Corona-Pause wieder in den Urlaub fliegen wollten. Luftfahrtexperte Jens Koenen spricht mit Handelsblatt Today-Host Anis Mičijević über die Gründe für den Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Lufthansa. Außerdem: Russland hat die Gaslieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 seit heute auf nur noch 20 Prozent gedrosselt. Die Sorge vor einer Gasknappheit im kommenden Winter wächst. Neue Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute machen zumindest ein bisschen Hoffnung. Berlin-Korrespondent Julian Olk verrät die Details dazu. Hier geht es zum Artikel von Julian Olk zur Lage der Gas-Versorgung. Und: Jan Altmann vom Informationsportal JustETF erklärt, welche Folgen die Zinswende für Sparer und Immobilienkäufer hat. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Jul 26, 2022 • 34min

Kann VW mit neuem Chef das E-Auto-Duell gegen Tesla gewinnen? / EU-Notfallplan Gas: Viele Ausnahmen trotz Sparzwang

Handelsblatt Today vom 26.07.2022 Herbert Diess hat die E-Mobilität bei Volkswagen vorangetrieben. Aber wird sich der Konzern unter dem neuen Chef Oliver Blume gegen die Konkurrenz beweisen können? Herbert Diess hat in der Vergangenheit häufiger für Kontroversen bei Volkswagen gesorgt. Vergangenen Freitag ist es nun endgültig zum Bruch mit dem Aufsichtsrat gekommen: Der VW-Chef muss zu Ende August seinen Platz räumen. „Vor allem der Zeitpunkt war überraschend. Schließlich hat es schon länger bei VW gekriselt in den letzten Monaten“, sagt Handelsblatt Redakteur und VW-Experte Stefan Menzel im Podcast Handelsblatt Today. Nachfolger wird Porsche-Chef Oliver Blume, Diess soll jedoch bis zum Vertragsende im Herbst 2025 regulär als Berater tätig sein. Blume übernimmt ab dem 1. September zunächst eine Doppelrolle als Vorsitzender sowohl bei Volkswagen als auch bei Porsche. „Ein wesentlicher Grund dafür, dass Blume beide Positionen ausüben wird, ist, damit der Börsengang Porsches im nächsten Quartal funktionieren kann. Blume steht für die letzten Erfolgsjahre von Porsche“, so Menzel. Wie die Zukunft des Unternehmens aussieht und warum die aktuelle Entwicklung des Elektroautoherstellers Tesla eine Chance für VW bieten kann, bespricht Menzel im Podcast mit Host Agatha Kremplewski. Außerdem: Bei einem Sondertreffen haben sich die EU-Energieminister auf Maßnahmen für einen Notfallplan zur Senkung des Gaskonsums in der EU verständigt. Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Plan sieht dabei vor, den nationalen Konsum im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 freiwillig um 15 Prozent zu senken. Wie dieser Plan genau umgesetzt wird, erklärt Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery. Und: Der russische Konzern Gazprom reduziert die Gas-Liefermenge durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 auf 20 Prozent. Damit würden nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas durch die wichtigste Versorgungsleitung nach Deutschland fließen. Als Grund wurde die Reparatur einer weiteren Turbine angegeben. Die russische Aufsichtsbehörde Rostekhnadzor habe diese Überprüfung angeordnet. Laut der Bundesnetzagentur und dem Bundeswirtschaftsministerium gibt es für die erneute Drosselung hingegen keine technische Ursache. Ob Deutschland auf eine derart drastische Gasreduktion vorbereitet ist und worauf Verbraucher sich einstellen müssen, weiß Handelsblatt-Energieexpertin Kathrin Witsch. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Jul 25, 2022 • 29min

Schlittert Deutschland in die Rezession? Ifo-Chef Clemens Fuest im Interview

Handelsblatt Today vom 25.07.2022 Ifo-Chef Clemens Fuest sieht Deutschland „an der Schwelle zur Rezession“. Anlass für seine Warnung ist die Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimaindex, der im Juli so schlecht ausgefallen ist wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. Der wichtige Konjunkturindikator rutschte auf 88,6 Punkte ab – den tiefsten Stand seit Juni 2020. Im Vormonat hatte der Index noch bei 92,2 Punkten gelegen. „Wir haben quer durch alle Bereiche der Wirtschaft einen sehr starken Pessimismus, was die nächsten sechs Monate angeht“, sagt Fuest in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Vor allem die hohen Energiekosten und die Unsicherheit mit Blick auf die Energieversorgung schüren Rezessionsängste bei den befragten Managern. Vor diesem Hintergrund plädiert Fuest dafür, die drei noch aktiven Atomkraftwerke in Deutschland über das Jahresende hinaus weiterlaufen zu lassen. „Es wäre völlig verrückt, bei diesen astronomischen Strompreisen die Preise weiter in die Höhe zu treiben, indem wir die Kernkraftwerke abschalten“, sagt Fuest im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special

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