

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt.
Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein.
Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević.
***
Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com.
Sound-Design: Christian Heinemann
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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Nov 2, 2022 • 30min
US-Special zu den Zwischenwahlen 2022 - Eine Wahl auf Messers Schneide
Handelsblatt Today US-Special vom 02.11.2022
Die größte Volkswirtschaft der Welt, die älteste bestehende Demokratie der Welt wählt in wenigen Tagen. Bei den Zwischenwahlen am 8. November geht es um die Mehrheit beider Abgeordnetenkammern und damit um entscheidende Weichenstellungen für die Wirtschafts- und Innenpolitik – und die Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren.
In einer sechsteiligen Sonderstaffel „HB Today – das US-Special zu den Zwischenwahlen 2022“ beleuchtet das Handelsblatt von Mittwoch, 2. November, an zentrale Fragen: Droht den USA eine noch stärkere Spaltung? Was wollen die USA außenpolitisch erreichen und was erwarten sie von Deutschland? Warum stehen die USA wirtschaftlich gerade besser da als Europa? Was sind die zentralen Wahlthemen? Und welches Wahlergebnis wünschen sich die Finanzmärkte?
Dazu diskutieren die Hosts Nicole Bastian und Katharina Kort unter anderem mit dem ehemaligen deutschen Außenminister Sigmar Gabriel, mit der deutsch-amerikanischen Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, mit der Buchautorin Sandra Navidi, dem ehemaligen US-Diplomaten Jeffrey Rathke sowie den Professoren Herbert Kitschelt und Harm Bandholz – sowie mit den Handelsblatt USA-Korrespondenten. Und natürlich besprechen wir die Ergebnisse der Wahl am Tag nach der Wahlnacht. „Es ist eine Wahl auf Messers Schneide“, meint Clüver Ashbrook in der ersten der sechs Folgen. Sollten die Republikaner die Mehrheit in einer oder beider Parlamentskammern gewinnen, wäre Präsident Joe Biden in zentralen Bereichen für zwei Jahre blockiert.
Es gehe um die Frage: „Kann das amerikanische Wahlsystem eigentlich noch Demokratie?“ Sie sieht die reale Gefahr von gewalttätigen Auseinandersetzungen am Wahltag. Bei einem Sieg der Republikaner in beiden Abgeordnetenkannen könnte die republikanische Partei dann
„gänzlich eine Trump-Partei werden“.
Handelsblatt Washington Korrespondentin und Buchautorin Annett Meiritz erläutert, warum diese Zwischenwahlen sich so stark wie selten bereits um den jetzigen und vorigen Präsidenten sowie den künftigen drehen. Und sie schaut mit Pennsylvania und Arizona auf einige der spannendsten Einzelwahlkämpfe und was sie über die Zwischenwahlen insgesamt aussagen.
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Nov 2, 2022 • 23min
Das ist der neue Plan für die Strom- und Gaspreisbremse
Handelsblatt Today vom 02.11.2022
Der Strompreisdeckel und die Gaspreisbremse bergen noch viele Unklarheiten, Details sorgen für Diskussionen. Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand.
Die Gaspreisbremse kommt voraussichtlich früher als angekündigt. Am 1. März nächsten Jahres wird das neue Instrument zur Drosselung des Gaspreises eingeführt, rückwirkend soll sie aber schon ab dem 1. Februar greifen, so der Beschlussvorschlag des Kanzleramts für die Ministerpräsidentenkonferenz.
Auch ein Strompreisdeckel soll nun kommen und zwar schon ab dem ersten Januar. Das wird bereits von den Anbietern als zu schnell kritisiert, so schnell ließe sich das kaum umsetzen.
Zudem gibt es im Dezember Sofortzahlungen als Ausgleich für die hohen Gaspreise. Dafür plant die Bundesregierung Ausgaben in Höhe von 8,9 Milliarden Euro, die aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) getragen werden sollen.
Nach wie vor gibt es Diskussionsbedarf und einige offene Fragen. Handelsblatt-Redakteur Julian Olk spricht im Interview über den aktuellen Stand der Gespräche.
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Nov 1, 2022 • 19min
Das Dilemma der US-Notenbank: Kann die Fed eine Rezession umgehen?
Handelsblatt Today vom 01.11.2022
Am Mittwoch wird die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins wohl zum vierten Mal in diesem Jahr um 0,75 Prozentpunkte erhöhen – auf die Spanne von 3,75 bis 4,0 Prozent. Das gilt unter Experten als ausgemacht. Ziel ist es, die hohe US-Inflationsrate zu senken.
Gleichzeitig erwarten viele Börsianer, dass die Fed schon bald kleinere Zinsschritte gehen wird. Sollte sich das bewahrheiten, dürfte es eine Erleichterungsrally an den Märkten geben, sagt New-York-Korrespondentin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today.
Die Notenbanker müssen eine schwierige Balance finden. Sie wollen einerseits nicht zu früh nachlassen mit der Inflationsbekämpfung. Andererseits steigt jedoch die Sorge davor, dass die strenge Geldpolitik der Fed einen Unfall an den Märkten auslösen könnte.
Schon seit Wochen warnen Analysten, dass es am wichtigen Markt für US-Staatsanleihen immer schwieriger wird, Käufer und Verkäufer zusammenzubringen. Die Fed muss also behutsam abwägen, wie Dörner im Interview mit Lena Jesberg sagt: „Die große Frage ist: Wie kann man die Inflation weiter bekämpfen, ohne es zu weit zu treiben?“
Mehr zum Thema: Warum die Fed vor einer unmöglichen Mission steht
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Oct 31, 2022 • 32min
Chinas unbekannter Einfluss auf die deutsche Wirtschaft / Zusatzkosten durch Homeoffice im Winter
Handelsblatt Today vom 31.10.2022
Es sind angespannte Zeiten, in denen Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation nach China aufbrechen wird. Mit Sorge beobachten Experten den zunehmend auch öffentlich postulierten Machtanspruch von Präsident Xi Jinping. Die Beteiligung des chinesischen Konzerns Cosco am Hamburger Hafen steht nach wie vor in der Kritik.
Die Debatte um das chinesische Engagement und eine mögliche Abhängigkeit von China, könnte nun zusätzlichen Anschub bekommen: Nach Informationen des Handelsblatts nimmt die Kommunistischen Partei (KP) auf bisher wenig bekannte Weise Einfluss auf deutsche Firmen. Dem Handelsblatt liegen erstmals Informationen vor, die belegen, wie die KP über sogenannte Parteizellen in einem Dax-Konzern in China Einfluss auf das Management nimmt. – bis hin zu Entscheidungen über Geschäftsmodelle und Standortentscheidungen.
Die Einrichtung dieser Parteizellen sind Pflicht für Unternehmen in China, jedoch hieß es bisher, sie sollten Freizeitaktivitäten organisieren. Doch: „Die Staatsführung nimmt Einfluss über einzelne Parteimitglieder.“ sagt Handelsblatt-Korrespondentin Dana Heide im Gespräch mit Ina Karabasz. In der heutigen Folge spricht sie über die kommunistische Partei und chinesische Einflussversuche in deutsche Unternehmen und Infrastruktur.
Außerdem: Fast ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland arbeiteten 2021 zumindest gelegentlich von zu Hause. Auch in diesem Winter wollen viele Unternehmen wieder Homeoffice anbieten oder angesichts der Energiekrise sogar befeuern. Handelsblatt-Redakteurin Franziska Telser erklärt, welche Zusatzkosten für das Arbeiten im Homeoffice im Winter auf die Arbeitnehmern zukommen könnten.
Mehr zum Thema: Strom- und Heizkosten: So viel Mehrkosten entstehen im Winter durchs Homeoffice
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Oct 28, 2022 • 30min
Last-Minute-Guide zur Steuererklärung: So können Anleger sparen
Handelsblatt Today vom 28.10.2022
Die Steuererklärung muss dem Finanzamt spätestens am 31. Oktober vorliegen. Worauf Anleger achten sollten.
In wenigen Tagen endet die Abgabefrist für die Steuerklärung 2021. Stichtag ist für viele Bürgerinnen und Bürger der 31. Oktober. Das Steuerportal Elster dürfte an diesem Tag wieder auf Hochtouren laufen. Immerhin haben die meisten Deutschen ihre Steuererklärung im vergangenen Jahr erst am letzten Tag der Frist abgegeben. Das zeigen unter anderem die Zahlen des WISO-Steuer-Reports 2022.
„Wer jetzt bemerkt, dass er etwas mehr Zeit braucht, kann die Frist verlängern, indem er einen Steuerberater hinzuzieht. Auch als Privatperson kann man versuchen, einen Antrag auf Fristverlängerung zu stellen“, erklärt Influencer Fabian Walter in dieser Folge Handelsblatt Today. Auf der Social-Media Plattform TikTok bringt er als „Steuerfabi“ seinen rund 714.000 Followern in kurzen Videos alles über das Thema Steuern bei.
Insbesondere für Anleger gilt es einige steuerliche Aspekte zu beachten. Neben dem monatlichen Arbeitslohn sind schließlich auch Einnahmen aus privaten Geldanlagen steuerpflichtig. Die Regelungen können sich je nach Assetklasse unterscheiden. Es muss jedoch nicht jeder Cent versteuert werden.
Der Steuerexperte erklärt: „Der Freibetrag für Kapitalerträge liegt bei 801 Euro. Der soll demnächst auf 1000 Euro erhöht werden. Das ist aber noch nicht durch.“ Für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner gilt der doppelte Betrag. Im Interview erfahren Sie, wie Anleger sich diese Freibeträge zu Nutze machen und mit welchen legalen Tricks sie ihre Steuerlast sonst noch senken können.
Mehr zu diesem Thema:
Erbschaftssteuer: Legaler Steuertrick - steuerfrei erben mit Nießbrauchdepot
Steuererklärung 2021: Wie Sie das Maximum beim Fiskus rausholen
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Oct 27, 2022 • 27min
Siemens riskiert neue China-Abhängigkeit / EZB erhöht Leitzins erneut kräftig / Aktie von Credit Suisse stürzt ab
Handelsblatt Today vom 27.10.2022
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Lehren aus dem russischen Angriffskrieg gezogen: In Zukunft dürfe man nicht mehr darauf vertrauen, dass durch Handel auch Wandel entstehe, sagte er im Rahmen seines Besuchs in der Ukraine. Einseitige Abhängigkeiten müssten verringert werden, wo immer es gehe – gerade auch gegenüber China.
Doch viele deutsche Großkonzerne schlagen derzeit den genau entgegengesetzten Weg ein: BASF baut zum Beispiel einen neuen Verbundstandort in der chinesischen Provinz Guangdong, in den es bis 2030 zehn Milliarden Euro investieren will. Und auch Siemens will trotz aller Risiken sein Chinageschäft in einem äußerst sensiblen Bereich stark ausbauen.
Handelsblatt-Reporter Axel Höpner erklärt im Podcast Handelsblatt Today, warum Siemens das Risiko auf sich nimmt: Der Konzern sei Weltmarktführer bei Industriesoftware und Automatisierungstechnik und komme an einem Markt wie China kaum vorbei. „Sich da freiwillig herauszuziehen, wäre Investoren und Mitarbeitern kaum zu vermitteln.“
Gleichzeitig sagt er im Gespräch mit Host Anis Micijevic aber auch: „Das Grunddilemma ist folgendes: Wer in China mitspielen will, der muss das zum Teil nach den chinesischen Regeln machen – und das birgt Risiken.“
Mehr dazu lesen Sie hier.
Außerdem: Die Schweizer Großbank Credit Suisse will mit einer geschrumpften Investmentbank, einer milliardenschweren Kapitalerhöhung und einem umfangreichen Stellenabbau die Dauerkrise hinter sich lassen. Wie die Umbaupläne konkret aussehen und wie der Markt auf die neue Strategie reagiert, erklärt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich.
Mehr dazu Lesen Sie hier.
Im Marktbericht spricht Handelsblatt-Finanzredakteur Ingo Narat über die zweite große Zinserhöhung der EZB in Folge, die Reduktion des Anleihebestands und das umstrittene Kreditprogramm für die Banken namens TLTRO III.
Mehr dazu lesen Sie hier.
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Oct 26, 2022 • 30min
Großer EZB-Zinsschritt in Sicht: Lässt er die Märkte kalt? / Credit Suisse braucht einen Kulturwandel
Handelsblatt Today vom 26.10.2022
Die EZB plant eine erneute Zinsanhebung. Was nun auf die Märkte zukommt.
Am heutigen Donnerstag gibt die europäische Zentralbank (EZB) ihren nächsten Zinsschritt bekannt. Erst im September hat die Notenbank die Zinsen um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Da die Inflation im vorigen Monat einen Rekordwert von zehn Prozent erreicht hat, rechnen viele Ökonomen mit einer Anhebung im gleichen Umfang.
Davon geht auch Robert Halver, Chef der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, aus. „Die Notenbank muss die Inflationsbeschleunigung in den Griff bekommen“, erklärt er im Interview mit Handelsblatt Today-Host Lena Jesberg. Langfristig sind seine Erwartungen an die Zinspolitik moderater: „Wir können uns sicher sein, die EZB wird längerfristig nicht mit wuchtigen Zinserhöhungen daherkommen. Dazu ist die Eurozone im Augenblick zu schwach aufgestellt.“
Wenngleich steigende Zinsen für den Aktienmarkt nachteilig sind, sieht Halver ein Ende der „Bodenbildung“. Noch steckten die Märkte jedoch in einer Bärenmarktrally.
Außerdem: Nach einer Reihe von Skandalen muss die Schweizer Großbank Credit Suisse in den kommenden Tagen ein Sanierungskonzept vorlegen. Die Situation erinnert an die Geschichte der Deutschen Bank. Nun braucht es einen „Kulturwandel“, um aus der Krise zu kommen, findet Handelsblatt-Redakteur Michael Maisch. Ein Kommentar.
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Oct 25, 2022 • 28min
Droht Deutschland die Deindustrialisierung? Ifo-Chef Fuest im Interview / Linde will den Dax verlassen
Handelsblatt Today vom 25.10.2022
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist so schlecht wie seit Mai 2020 nicht mehr. Im Oktober ist der Ifo-Geschäftsklimaindex auf 84,3 Punkte gefallen – ein Minus von 0,1 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. Es sind vor allem die Energiekrise und zweistellige Inflationsraten, die Unternehmen derzeit zu schaffen machen.
Ifo-Präsident Clemens Fuest gibt sich im Podcast Handelsblatt Today aber auch vorsichtig optimistisch: „Die Chancen, dass wir um eine Gasmangellage im Winter herumkommen, haben sich in den vergangenen Wochen verbessert“, sagt er im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Es gebe verstärkte Energiesparbemühungen, die Gasspeicher seien gut gefüllt und die bislang milden Temperaturen seien auch von Vorteil.
Den Atomausstieg Mitte April 2023 hält Fuest für einen „klaren wirtschaftspolitischen Fehler“. Aus seiner Sicht wäre es sinnvoll gewesen, sich zumindest die Option zu bewahren, die drei noch aktiven Atomkraftwerke in Deutschland noch weiter zu betreiben und bei Bedarf auch neue Brennstäbe zu kaufen.
Außerdem: Der Industriegasekonzern Linde will der Frankfurter Börse den Rücken kehren. Die Details dazu gibt es im Marktbericht mit Peter Köhler.
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Oct 24, 2022 • 27min
Rishi Sunak ist neuer britischer Premierminister / Sind weitere Staatshilfen für Galeria angebracht?
Handelsblatt Today vom 24.10.2022
Er verlor die Wahl gegen Liz Truss, nun folgt er ihr im Amt: Rishi Sunak ist neuer britischer Premierminister – der dritte in nur drei Monaten.
Zuvor stellte noch Ex-Premier Boris Johnson eine erneute Kandidatur in Aussicht, zog diese am Sonntag jedoch zurück. Einzige Mitbewerberin um das Amt war Penny Mordaunt, die allerdings nicht die nötigen 100 Stimmen erlangte.
Wie Sunak sich der Herausforderung als neuer Premier stellen will und wie die Märkte reagieren, erklärt Handelsblatt-Korrespondent Torsten Riecke in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Today.
Außerdem: Gerade erst hat Galeria den Tarifvertrag mit der Gewerkschaft Verdi gekündigt, weil der Konzern sich in einer „existenzbedrohenden wirtschaftlichen Notlage“ befindet. Denn die hohen Energiepreise, die Inflation und eine schwache Konsumlaune machen der Warenhauskette zu schaffen.
Zuvor erhielt Galeria bereits gut 460 Millionen Euro an Staatshilfe aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF). Nun will das Unternehmen die dritte Finanzspritze vom Bund haben – von mehr als 200 Millionen Euro.
Öl ins Feuer gießt auch der Galeria-Eigentümer und Milliardär René Benko, der sich derzeit einem juristischen Strafverfahren stellen muss.
Unternehmens-Redakteur Florian Kolf erklärt, wie es um Galeria steht und was Benko vorgeworfen wird.
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Oct 23, 2022 • 28min
Diese Dax-Konzerne rechnen trotz Krise mit Rekordgewinnen
Handelsblatt Today Extended vom 23.10.2022
Es ist eine Mischung aus Energiekrise, zweistelligen Inflationsraten und einer drohenden Rezession, die viele Unternehmen derzeit belastet. Allerdings kommen einige Dax-Konzerne deutlich besser durch die Krise als andere, wie Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer herausgefunden hat. Er hat berechnet, dass 15 Dax-Konzerne in diesem Jahr sogar einen Rekordgewinn einfahren dürften.
In der neuen Folge des Podcast-Specials Handelsblatt Today Extended stellt Sommer vier Konzerne vor, die der Krise trotzen. Beispiel Deutsche Telekom: Das Unternehmen dürfte in diesem Jahr erstmals seinen Rekordgewinn aus dem Jahr 2000 übertreffen.
Die Situation von damals sei aber nicht mit der von heute vergleichbar: „Vor 22 Jahren stand die Telekom nur deshalb so gut da, weil sie 5,9 Milliarden Euro aus Anlageabgängen erwirtschaftete – das sind im Wesentlichen Anteilsverkäufe“, erklärt Sommer im Gespräch mit Host Anis Mičijević.
Weitere 2,9 Milliarden Euro hätten damals Kapitalerhöhungen zum Gewinn beigetragen. „ Ohne diese zwei Sondereffekte hätte die Telekom sogar rote Zahlen bilanziert“, sagt Sommer. Das mache den Rekordgewinn 2022 noch spektakulärer.
Mehr dazu lesen Sie hier.
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