Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Feb 28, 2023 • 31min

Erben und Schenken: Wann lohnt sich ein Testament? / Preisbremse und Energiepauschale: So werden Sie im März entlastet

Handelsblatt Today vom 28.02.2023 Laut Statistischem Bundesamt verfügt jeder Haushalt in Deutschland über 163.000 Euro Nettogesamtvermögen. Das ist ein Durchschnittswert, der für viele Bundesbürger fernab der Realität liegt. Wer dennoch über derartige Rücklagen verfügt, hat sie häufig nicht vollständig allein erwirtschaftet. Einen großen Teil dazu tragen Erbschaften bei – ein Thema mit Streitpotenzial, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzen sollte, ganz egal, wie groß das finanzielle Polster ist. Falls der Erblasser mit der gesetzlichen Erbfolge nicht einverstanden ist, kann sich ein Testament lohnen. Dabei kann jedoch einiges schiefgehen: „Ein typischer Fehler ist es, keinen richtigen Erben zu benennen“, sagt Katharina Schneider, Handelsblatt-Expertin für Anleger-, Verbraucher- und Steuerthemen im Gespräch mit Host Lena Jesberg. Es reicht also nicht aufzulisten, welcher Hinterbliebene das Haus, das Auto oder das Silberbesteck bekommen soll. Überdies muss eine Person identifiziert werden, die das Erbe offiziell antritt. Bei dieser Person liegt dann etwa die Verantwortung für die Beerdigung und eventuelle Schulden. Was sonst noch schiefgehen kann, für wen sich ein Testament überhaupt lohnt und wie sich die Erbschaftsteuer umgehen lässt, erklärt Schneider in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem: Der März bringt Veränderungen. Neben dem Wegfall der Maskenpflicht für Bewohner und Beschäftigte von Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen tritt zum Monatswechsel auch die Strom- und Gaspreisbremse in Kraft. Für viele Verbraucher bedeutet das mehr Geld. Mehr Geld gibt es aber auch für Studierende und Fachschüler. Die können ab Mitte März eine Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro beantragen. Alles Wissenswerte rund um die Entlastungen erfahren Sie im Podcast. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 27, 2023 • 24min

Wieso gute Konjunkturdaten schlecht für Aktienmärkte sind / Dax-Rückkehr: Klare Kursgewinne für die Commerzbank

Handelsblatt Today vom 27.02.2023 Zum Jahresstart ging es an den Börsen kräftig nach oben. Doch nun stagniert der deutsche Leitindex seit Wochen – trotz weiterhin guter wirtschaftlicher Indikatoren. Der für Deutschland wichtige Konjunkturindex des Ifo-Instituts etwa ist in der vergangenen Woche das vierte Mal in Folge gestiegen. Aktienkurse aber profitieren derzeit kaum noch. „Die Nebenwirkungen der besseren Konjunktur sind für die Börse bedenklich“, warnt Aktienanalyst Ulf Sommer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Steigende Preise führen zu steigenden Zinsen, um die Inflation einzudämmen. Und aus steigenden Zinsen wiederum resultieren höhere Kredit- und Finanzierungskosten“, erklärt Sommer. Zunächst wirke es sich gar nicht auf die Kurse aus, wenn die Zinsen steigen. Angesichts des zu erwartenden Konjunkturaufschwungs aber dürften die Notenbanken keinen Grund haben ihre Zinserhöhungsrunden rasch zu beenden. Hier finden Sie Ulf Sommers Analyse. Außerdem: In Barcelona beginnt mit dem Mobile World Congress die wichtigste Messe der Mobilfunkbranche. Technologie-Reporter Christof Kerkmann spricht im Podcast über die größten Trends in der Mobilfunkindustrie. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 26, 2023 • 14min

Droht dem Dax eine harte Korrektur? Zwei Risiken und vier Chancen

Handelsblatt Today Extended vom 26.02.2023 Seitdem die jüngste Dax-Rally im Februar an Schwung verloren hat und in eine Seitwärtsbewegung übergegangen ist, wachsen die Sorgen vor einer Korrektur. Handelsblatt-Börsenexperte und -Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der neuen Folge von Today Extended mit Host Sandra Groeneveld über sechs Faktoren, die die Entwicklung des deutschen Leitindexes in diesem Jahr maßgeblich bestimmen dürften. Als Risiken nennt Sommer die Inflation und die steigenden Zinsen. Vor allem das Abflauen des Wirtschaftswachstums in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt für die Dax-Konzerne, stelle ein großes Risiko dar. Doch er sieht auch eine Reihe von Chancen für weitere Kursgewinne: „Potenziale für den Dax nach oben gibt es, wenn sich die Gewinnaussichten für die Unternehmen weiter verbessern sollten“, erklärt Sommer. Gesunkene Energiepreise sowie Nachholeffekte in China nach der Öffnung der Märkte könnten dazu beitragen. Mehr: Diese sechs Faktoren beeinflussen 2023 den Dax Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 24, 2023 • 28min

Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wie die Ukraine wieder aufgebaut werden könnte (Folge 5)

Today-Spezial vom 24.02.2023 Wie zukunftsfähig ist die ukrainische Wirtschaft? Wann kann der flächendeckende Wiederaufbau beginnen? Und welche Rolle spielt dabei die Privatwirtschaft? Um diese Fragen geht es in der fünften und letzten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Der Unternehmer Rainer Lindner, Vorstandsvorsitzender des Stahlhändlers Heine + Beisswenger in Baden-Württemberg und seit 2013 Vorsitzender des deutsch-ukrainischen Forums, sieht die Ukraine und ihre Verbündeten vor einer „Generationenaufgabe“. Man müsse das Land erst wieder „funktional machen“, um später Investitionen anzuziehen, die die Ukraine nicht nur aufbauen, sondern „im Grunde eine Art Upgrade, eine Art Modernisierung, eine Art digitale Zukunft“ schaffen können. Für besonders wichtig auf diesem Weg hält er die Energieversorgung im Land und die Minenräumung. Die Schätzungen der Kosten des Wiederaufbaus gehen weit auseinander, im Juli 2022 bezifferte der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal sie auf rund 720 Milliarden Euro. Auslandsreporter Daniel Imwinkelried, der für das Handelsblatt und die „NZZ“ aus Wien regelmäßig über die Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft berichtet, sieht die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in Teilen kritisch. Viele Staaten hätten versprochen, sie würden Finanzhilfe leisten, „aber geliefert wird eher verzögert“. Außerdem werde der Erfolg des Wiederaufbaus auch von der politischen Nachkriegsordnung in der Ukraine abhängen. „Das Land wird von einer Kriegswirtschaft zu einem Normalzustand übergehen müssen.“ Diese Transformation werde „sicher sehr anspruchsvoll“. Mehr: Hören Sie hier die vierte Folge des Podcast-Spezials zum Ukraine-Krieg Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 24, 2023 • 15min

US-Elektrofahrzeugbauer Lucid, Nikola und Lordstown verfehlen Produktions- und Absatzziele

Handelsblatt Today vom 24.02.2023 Für die Anleger der E-Fahrzeughersteller Lucid, Nikola und Lordstown endet die Woche mit herben Kursverlusten. Nach Meldungen, dass die Unternehmen ihre Produktions- und Absatzziele nicht einhalten können, fielen die Papiere der drei Start-ups auf neue Tiefststände. Mittlerweile haben die Unternehmen seit ihrem Börsenstart rund 18 Milliarden US-Dollar an Wert vernichtet. Dabei sieht es aktuell nicht danach aus, als ließen sich die Probleme schnell beheben. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Today erklärt Thomas Jahn, Leiter des Technologieteams beim Handelsblatt, warum es so schwierig für junge Unternehmen ist, eine Automobil-Serienfertigung aufzubauen – und was Tesla im Vergleich zu den drei Nachzüglern besser gemacht hat. „Als Tesla an den Start ging, war die Stimmung noch eine völlig andere“, so Jahn. Mittlerweile seien viele Investoren aber skeptischer geworden, nachdem es kein anderer Hersteller geschafft hat, im gleichen Ausmaß zu wachsen wie das Vorbild aus Kalifornien. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 23, 2023 • 32min

Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wann und unter welchen Bedingungen kann der Krieg enden? (Folge 4)

Today-Spezial vom 23.02.2023 Wie und wann könnte der Krieg in der Ukraine enden? Ist das überhaupt mit einem Kremlchef Wladimir Putin möglich? Und wie fest sitzt dieser im Sattel? Um diese Fragen geht es in der vierten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Oleksij Makejew, der ukrainische Botschafter in Deutschland, nennt als Voraussetzungen für eine Friedenslösung „das Ende von imperialistischem Denken und ein demokratisches Russland“. Dies sei aber weder in der russischen Führung noch in der Bevölkerung zu erkennen. In der Rede Putins am Dienstag dieser Woche sei erneut klar geworden, dass er zu Verhandlungen überhaupt nicht bereit sei und der Ukraine weiter das Existenzrecht abspreche. Chinas Vermittlungsbemühungen kommentiert Makejew mit klaren Worten: „Wir brauchen keine Mediatoren, wir brauchen Verbündete.“ Alexander Gabuev, Senior Fellow bei der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden, sieht aktuell keine Gefahr für Putin. Er geht aufgrund von Umfragen davon aus, dass rund ein Fünftel der russischen Bevölkerung den Krieg in der Ukraine unterstützt. Etwa ein weiteres Fünftel sei dagegen. Viele davon wollten das Land verlassen. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung interessiere die Kriegsfrage nicht. Diese „riesige Welle an Passivität“ legitimiere Putins Vorgehen. Mit harten Strafen für einzelne Protestierende schüre die Regierung bewusst Angst innerhalb der Bevölkerung. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 23, 2023 • 22min

Telekom-Chef Höttges verspricht Anlegern neue Rekorde / Wie die Dax-Rally zyklische Aktien beflügelt

Handelsblatt Today vom 23.02.2023 Die Deutsche Telekom ist auf Rekordkurs: Wie der Mobilfunkanbieter am Donnerstag mitteilte, legte der Umsatz im Vorjahr um 6,1 Prozent auf rund 114 Milliarden Euro zu. Konzernchef Timotheus Höttges sprach vom „besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte“ – und machte Anlegern Hoffnung auf weitere Rekorde. Ein Grund für den großen Erfolg des Unternehmens ist der starke Dollar in den USA. Die günstigen Wechselkurse haben bei der US-Tochter T-Mobile in 2022 knappe 66 Prozent des Jahresumsatzes bei der Telekom ausgemacht. Dazu verzeichnete T-Mobile US noch einen starken Kundenzuwachs. Daran möchte Höttges jetzt anschließen. Am Donnerstag hat der Telekom-CEO angekündigt, im laufenden Jahr den bereinigten Gewinn um vier Prozent zu steigern. Dabei stehen der Netzausbau und Aktieninvestments bei T-Mobile US Fokus. Wie gut es um die Unternehmensziele steht, erläutert Handelsblatt-Finanzredakteurin Anke Rezmer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today: „Erlöse sind auf einem Rekordhoch. Der operative Gewinn mit satten 40,2 Milliarden Euro ist auch ein Höchstwert und das Betriebsergebnis soll in diesem Jahr auch weiter steigen“, so Rezmer. Außerdem erklärt der Börsenexperte und Aktienanalyst Ulf Sommer, wieso zyklische Aktien in der ersten und zweiten Runde des Börsenaufschwungs besonders gut liefen – und worauf Aktionäre achten sollten, damit sie vom Erfolg solcher Aktien profitieren. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 22, 2023 • 30min

Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wie verschiebt der Krieg das globale Kräfteverhältnis? (Folge 3)

Today-Spezial vom 22.02.2023 Egal ob in den USA, Indien, der Türkei oder China: Russlands Krieg gegen die Ukraine verschiebt das globale Kräfteverhältnis. Einerseits rückt die Ukraine als neuer Beitrittskandidat immer näher an die EU heran, während eine Blockbildung und Stärkung der Kooperation aufseiten der G7- und der Nato-Mitgliedstaaten stattfindet. Zugleich setzt Russland unter Kremlchef Wladimir Putin immer stärker auf seine Partnerschaft mit China. Am Mittwoch empfing Putin den obersten chinesischen Außenpolitiker Wang Yi sogar im Kreml. Andere Staaten wie Indien oder die Türkei versuchen, das Beste beider Welten zu vereinen. Was sind die größten Veränderungen im globalen Kräfteverhältnis, seit Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfiel? Welche Staaten und Regionen haben geopolitisch an Einfluss gewonnen? Und: Wird die Welt nun dauerhaft unsicherer sein? Diese Themen besprechen die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller mit der Sicherheitspolitikexpertin Stefanie Babst. Laut Babst habe sich nach dem 24. Februar 2022 gezeigt, welche strategische Vorarbeit Russland geleistet hat. So hätten sich etwa die Partnerschaften mit Indien und China ausgezahlt. Wladimir Putin wisse Staaten um sich, die durchaus bereit seien, den russischen Angriffskrieg zu tolerieren – und die sich auch nicht an wirtschaftlichen Sanktionen beteiligen. Außerdem: Die Handelsblatt-Korrespondentinnen und -Korrespondenten Annett Meiritz, Sabine Gusbeth, Ozan Demircan und Mathias Peer teilen ihre Eindrücke aus den USA, China, der Türkei und Indien. Mehr: Hören Sie hier die Auftaktfolge des Podcast-Spezials zum Ukraine-Krieg Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 22, 2023 • 22min

Ifo-Index steigt trotz Inflation und Rezessionssorgen – ist die Stimmung besser als die tatsächliche Lage?

Handelsblatt Today vom 22.02.2023 Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar verbessert – und das nun schon den vierten Monat in Folge. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der als der wichtigste Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gilt, ist im Februar auf 91,1 Punkte gestiegen. Im Januar lag der Wert noch bei 90,1 Punkten. „Der Energiepreisdruck auf die Firmen hat deutlich nachgelassen“, sagt Robert Lehmann vom Ifo-Institut in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Zudem hätten die verbesserten Geschäftserwartungen dem Ifo-Geschäftsklimaindex zum erneuten Anstieg verholfen. Allerdings dürfte aller Voraussicht nach die deutsche Wirtschaft nach dem Minus im vierten Quartal 2022 auch im ersten Quartal 2023 schrumpfen. Ökonomen sprechen in einem solchen Fall von einer technischen Rezession. Ist also die aktuelle Stimmung besser als die tatsächliche Lage? „Die technische Rezession ist weiterhin wahrscheinlich, aber sie dürfte sehr mild ausfallen“, sagt Lehmann im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Darüber hinaus hätten sich die Vorzeichen für die deutsche Wirtschaft mit Blick auf das Gesamtjahr deutlich verbessert. „Vergleicht man das mit den zwei großen Rezessionen der letzten Jahre, dann ist das eher eine Seitwärtsbewegung auf sehr hohem Niveau“, erklärt Lehmann. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Feb 21, 2023 • 31min

Today-Spezial zum Krieg in der Ukraine: Wirken die Sanktionen? Wie es um die russische Wirtschaft steht (Folge 2)

Today-Spezial vom 21.02.2023 Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor fast genau einem Jahr hat die Europäische Union (EU) neun Sanktionspakete gegen Russland beschlossen, das zehnte ist bereits in Arbeit. Trotzdem soll die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen, 2024 sogar um 2,1 Prozent. Das schätzen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zum Vergleich: Für Deutschland prognostizieren sie gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Andere Institute sind mit Blick auf Russland zwar skeptischer, dennoch stellt sich die Frage: Bleiben die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland ohne durchschlagende Wirkung? Mit dieser Frage befassen sich die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller in Folge zwei des Podcasts „Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ im Gespräch mit dem Ökonomen Vasily Astrov. Laut Astrov, der am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche forscht, sind die kurzfristigen Effekte der Sanktionen auf die russische Wirtschaft tatsächlich nicht so gravierend wie von vielen im Westen erwartet. Gerade im Energiesektor verdiente Russland durch die hohen Gas- und Ölpreise im vergangenen Jahr enorm gut. Doch das ändere sich gerade. Insgesamt hält Astrov die Folgen der westlichen Sanktionen für Russlands Wirtschaft für signifikant – nicht zuletzt wegen des enormen Braindrains, den das Land derzeit erlebe. „Wenn der Krieg lange dauert, werden viele dieser Leute nicht nach Russland zurückkommen. Das ist sehr schade, denn es geht um den Verlust von Humankapital“, sagt Astrov im Podcast. Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann erklärt, welche Wirkung Sanktionen gegen Oligarchen entfalten können. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

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