Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Mar 26, 2023 • 20min

Diese sechs Risiken belasten die Geschäfte der Dax-Konzerne 2023 – die Bankenkrise ist neu dazugekommen

Handelsblatt Today Extended vom 26.03.2023 Die 40 Dax-Konzerne haben zuletzt noch sehr gute Geschäfte gemacht. Im vergangenen Jahr haben sie zusammen knapp 120 Milliarden Euro verdient – fast so viel wie im Rekordjahr 2021. Da waren es 129 Milliarden Euro. Doch Experten gehen davon aus, dass es dieses Jahr für die Dax-Unternehmen deutlich schwieriger wird, die guten Ergebnisse aus der Vergangenheit zu wiederholen oder gar zu toppen. Das liegt unter anderem an der immer noch zu hohen Inflation und der restriktiven Geldpolitik der Notenbanken. Handelsblatt-Börsenexperte und Aktienanalyst Ulf Sommer hat insgesamt sechs Risiken identifiziert, die die Geschäfte der Dax-Konzerne in diesem Jahr belasten dürften. Zu den bereits bestehenden Risiken ist in den vergangenen zwei Wochen noch ein weiteres Risiko dazugekommen – nämlich die Unsicherheit im Bankensektor als Reaktion auf die Pleite der Silicon Valley Bank und die Notrettung der Credit Suisse. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 24, 2023 • 37min

Gehört Finanzbildung als Unterrichtsfach an die Schule? Ein Gespräch mit Jule Zentek vom Finanzpodcast „Finanzfluss“

Handelsblatt Today vom 24.03.2023 Vielen Deutschen fehlt es an grundlegendem Finanzwissen. Laut einer aktuellen OECD-Studie können nur zwei Drittel der Deutschen einfache Fragen zur Zinsrechnung beantworten; gerade einmal 50 Prozent verstehen das Konzept des Zinseszinses. Um diesen Missstand zu beheben, sollte finanzielle Bildung aus der Sicht vieler Experten schon im Schulunterricht ihren Platz finden. Dafür plädiert auch Jule Zentek vom Podcast Finanzfluss in dieser Folge von Handelsblatt Today: „Wie wir als Kinder und Jugendliche den Umgang mit Geld lernen, ist prägend dafür, wie wir als Erwachsene mit dem Thema umgehen.“ Das hat die Bundesregierung erkannt. Am Donnerstag starteten Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und Bundesfinanzminister Christian Lindner (beide FDP) die Initiative Finanzielle Bildung. Sie wollen eine Nationale Finanzbildungsstrategie entwickeln, eine Plattform für Finanzbildung bereitstellen und die Forschung dazu vorantreiben. Warum es höchste Zeit wird, dass aus der bildungspolitischen Debatte um das Thema ein bildungspolitischer Wandel wird, diskutieren Host Lena Jesberg und Jule Zentek im Podcast. Mehr zu diesem Thema: Finanzfluss Podcast: 7 Gründe, warum du investieren solltest – mit Handelsblatt Today So wirkt sich Ihr Verhalten auf Ihren Schufa-Score aus Lernplattform für die Deutschen: Lindner und Stark-Watzinger wollen das Finanzwissen verbessern Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 23, 2023 • 31min

Deutschland droht am Montag wegen Streiks der Verkehrs-Kollaps / Wie sich die Bankenkrise auf deutsche Aktien auswirkt

Handelsblatt Today vom 23.03.2023 Die Pleite der Silicon Valley Bank und die Notrettung der Credit Suisse haben viele Anlegerinnen und Anleger aufgeschreckt – das bekamen zuletzt vor allem Bankaktien zu spüren. Die Deutsche Bank und die Commerzbank mussten zeitweise zweistellige Kursverluste verkraften. Doch heißt das, dass die Bankenkrise, die sich im Moment vor allem auf die USA und die Schweiz konzentriert, auch auf Deutschland überschwappen könnte? „Sollten Kunden das Vertrauen verlieren und Gelder in großem Stil abziehen, dann wäre die Krise auch ruckzuck bei uns“, sagt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer. Insgesamt zeigt sich der deutsche Aktienmarkt aber trotz der hohen Volatilität bislang robust: Der Dax notiert im Vergleich zum Jahresbeginn im Plus. „Solange die Bankenkrise aus Sicht der meisten Anlegerinnen und Anleger nichts mit der Realwirtschaft zu tun hat, beschränken sich die Minuszeichen auf den Bankensektor“, erklärt Sommer. Sollten die Banken aber künftig weniger Kredite an Unternehmen vergeben, um ihr Geld beisammenzuhalten, dann könnte sich die Lage schnell ändern. Außerdem spricht Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Frank Specht über die Auswirkungen der koordinierten Warnstreik-Aktion der Gewerkschaften Verdi und EVG am kommenden Montag. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 22, 2023 • 36min

Mini-Wachstum, Maxi-Inflation: Deutsche Wirtschaft lahmt / Corona-Bilanz: So viel hat uns die Pandemie bislang gekostet

Handelsblatt Today vom 22. März 2023 Am 22. März 2020 verhingen die Politiker erstmals einen Lockdown über Deutschland, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Viele Länder haben es der Bundesrepublik damals gleichgetan und ihren Bevölkerungen strenge Regeln auferlegt. Das hat globale Handelsströme und internationale Beziehungen gleichermaßen durcheinandergewirbelt. Noch bis heute sind die Folgen dieser Maßnahmen zu spüren. So erklärt etwa Nicole Bastian, Leiterin des Auslandsressorts beim Handelsblatt, in der aktuellen Folge Handelsblatt Today, die Pandemie habe dazu geführt, „dass sich viele Länder, einschließlich Deutschland und Europa, ihrer Verletzlichkeit klar geworden sind“. Dieses Bewusstsein habe mit der Knappheit von Medikamenten, Impfstoffen und Masken begonnen und sei durch den Ausbruch des Ukrainekriegs noch einmal potenziert worden. „Ich glaube, dass beides zusammen wirklich ein starkes geopolitisches Umdenken erzeugt hat: Wie können wir global resilient aufgestellt sein?“ Außerdem spricht Finanzkorrespondent Peter Köhler über die aktuelle Konjunkturprognose der Wirtschaftsweisen, die für Deutschland im laufenden Jahr nun ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent erwarten – bei anhaltend hoher Inflation. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 21, 2023 • 37min

Xi trifft Putin in Moskau: China und Russland streben neue Weltordnung an / So sichern Sie Ihr Geld in der Krise

Handelsblatt Today vom 21.03.2023 Der 10. März 2023 gilt als Stichtag für die aktuelle Bankenkrise. An jenem Tag ging die Silicon Valley Bank in Insolvenz. Bei vielen Anlegerinnen und Anlegern löste das Erinnerungen an den Höhepunkt der Finanzkrise 2008 aus. Eine neue Unsicherheit belastet seither die Märkte. Während einige Assetklassen im Kurs steigen, verlieren andere deutlich. Wo ist das Geld in solchen Zeiten sicher? Dieser Frage widmet sich Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Besonderes Nachsehen hat dieser Tage der Ölmarkt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel zu Wochenbeginn auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2021. Gold hingegen ist so wertvoll wie lange nicht und damit klarer Profiteur der Krise. Das Edelmetall „ ist das Fieberthermometer einer Krise. Wenn die schlechten Nachrichten kommen, steigt der Goldkurs“, sagt Hinterberger. Sollte die US-Notenbank Fed am Mittwochabend die Zinsen weiter erhöhen, könne es jedoch zu einer Korrektur kommen. Unter gewissen Umständen lohne es sich daher, Gewinnmitnahmen zu erwägen. Im Podcast identifiziert Hinterberger weitere Gewinner und Verlierer der Krise. Außerdem erklärt Handelsblatt-Korrespondentin Mareike Müller, welchem Zweck das Treffen von Chinas Staatschef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin dient. Die beiden haben sich in Moskau getroffen und wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen. Geopolitische Themen wie der Ukraine-Krieg waren auch Gegenstand der Gespräche. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 20, 2023 • 38min

UBS kauft Credit Suisse – Inhaber risikoreicher Anleihen verlieren 16 Milliarden Franken / Wie gut kann KI Geld anlegen?

Handelsblatt Today vom 20.03.2023 Es ist ein historischer Deal: Die größte Schweizer Bank, UBS, übernimmt die zweitgrößte Schweizer Bank, Credit Suisse (CS), für drei Milliarden Franken. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) unterstützt die Notfusion mit Liquiditätshilfen im Umfang von 100 Milliarden Franken, wie Regierung, Finanzaufseher sowie die beiden Banken in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Sonntagabend bekannt gaben. „Es ist gut für das Finanzsystem und die Märkte, dass die Credit Suisse gerettet wurde und nicht unkontrolliert zusammengebrochen ist“, sagt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich. Allerdings habe es auch Stimmen gegeben, die sich für einen Staatseinstieg bei der CS ausgesprochen hätten. Im Zuge der Rettung haben Inhaber von eigenkapitalähnlichen Anleihen, sogenannten Additional-Tier-1-Anleihen (AT1), einen Totalverlust erlitten. „Im Falle einer Insolvenz würden die eigentlich früher bedient als die Aktionäre“, sagt Blume. Jetzt sei der Sonderfall eingetreten, dass die Anleihegläubiger vor dem Nichts stünden. Deswegen herrsche eine große Unsicherheit am Markt. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Außerdem erklärt Finanzkorrespondent Ingo Narat, wie gut eine Künstliche Intelligenz (KI) Geld anlegen kann. Denn einige klassische Vermögensverwalter und Fintechs setzen KI bereits ein. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 17, 2023 • 25min

Verbraucherschützer klagen gegen Extra-Provisionen bei der Riester-Rente

Handelsblatt Today vom 17.03.2023 Viele Riester-Sparer könnte eine böse Überraschung vor der Auszahlung der Rente erwarten. Probleme gibt es aktuell mit Banken, die sich bereichern. Seit über 20 Jahren gibt es die Riester-Rente in Deutschland. Viele Arbeitnehmer „riestern“: Sie zahlen in die private Altersvorsorge ein und bekommen eine staatliche Förderung dazu. Einige Banken machen sich bei der Riester-Rente allerdings die Taschen voll, kritisieren Verbraucherschützer. Denn vor der Auszahlung der Rente kassierten zum Beispiel viele Sparkassen und Raiffeisenbanken wohl eine Extra-Provision über mehrere hundert Euro. Niels Nauhauser, der Abteilungsleiter Altersvorsorge bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, hat dagegen geklagt. Inzwischen ist das Verfahren vor dem Bundesgerichtshof anhängig. „Viele Betroffene fallen aus allen Wolken“, sagt Nauhauser. „Die Sparerinnen und Sparer haben sehr mickrige Zinsen erhalten“, jetzt müssten sie noch hohe Kosten zahlen, etwa Abschluss- und Vertriebskosten. Das sei „sehr problematisch“. Was Betroffene tun können, um mehr von ihrer Rente zu behalten, wann mit dem Verfahren vor dem Bundesgerichtshof zu rechnen ist, und ob es sich lohnt, die Riester-Rente zu kündigen, dazu äußert sich Verbraucherschützer Niels Nauhauser in dieser Folge von Handelsblatt Today. Lesen Sie hier die Handelsblatt-Lesefavoriten der Woche: Galeria Karstadt Kaufhof: Welche 52 Filialen von der Schließung betroffen sind Kommentar zum Immobilienmarkt: Immobilien-Eigentümer stehen vor wichtiger Entscheidung Silicon Valley Bank: „Werden die weiter reichenden Folgen des Kollapses eindämmen“ – Wie es nach der SVB-Pleite weitergeht Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 16, 2023 • 37min

EZB erhöht Leitzins auf 3,5 Prozent / Chaos bei der Credit Suisse – Schweizer Nationalbank muss mit Milliarden aushelfen

Handelsblatt Today vom 16.03.2023 Wenige Worte von Ammar Al Khudairy haben gereicht, um die Credit Suisse ins Chaos zu stürzen. Der Aufsichtsratschef der Saudi National Bank, des aktuell größten Aktionärs der Schweizer Großbank, hatte am Mittwoch ausgeschlossen, im Ernstfall frisches Kapital nachzuschießen. Das ließ den Kurs der Credit-Suisse-Aktie zeitweise um mehr als 30 Prozent auf ein Allzeittief von rund anderthalb Franken abstürzen. In der Nacht zum Donnerstag kündigte die Credit Suisse dann an, sich bis zu 50 Milliarden Schweizer Franken bei der Schweizerischen Nationalbank leihen zu wollen. Das hat die Märkte am Donnerstag beruhigt. Trotzdem bleibt die Lage im Bankensektor angespannt. Die Angst, dass nach der Pleite der Silicon Valley Bank die Bankenkrise nach Europa überschwappen könnte, ist nach wie vor da: „Man sieht, dass die Aufseher schnell reagieren, und das würden sie nicht tun, wenn sie nicht sehr ernst nehmen würden, was da gerade passiert“, sagt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich. In einem solch nervösen Marktumfeld brauche es nur einen kleinen Anstoß, um große Marktbewegungen auszulösen. Außerdem spricht Handelsblatt-Today-Co-Host Ben Mendelson mit Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe über den Bertelsmann-Konzern und die umstrittene interne Fusion von RTL mit dem Verlag Gruner+Jahr. Im Marktbericht analysiert Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler die Reaktionen auf die jüngste Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank. Die EZB erhöht den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 15, 2023 • 34min

Ifo-Prognose: Inflation liegt 2024 wieder bei 2,2 Prozent / Was Einsteiger über Kunst als Geldanlage wissen sollten

Handelsblatt Today vom 15.03.2023 Das Münchener Ifo-Institut hat am Mittwoch seine Konjunkturprognose für die Jahre 2023 und 2024 vorgestellt. Die Konjunkturforscher gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 0,1 Prozent schrumpfen wird. Sie begründen ihre Prognose mit der anhaltend hohen Inflation. 2023 werde diese im Durchschnitt bei 6,2 Prozent liegen. Damit sei aber der Gipfel der Inflation erreicht, erklärt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser im Podcast. „Der Anstieg der Lohnkosten wird sich in diesem Jahr beschleunigen und das wird die Inflationsrate noch hochhalten. Aber ich glaube, sie wird nicht mehr weiter steigen“, sagt Wollmershäuser. Im kommenden Jahr werde sich die Teuerungsrate dann normalisieren und einen Jahresdurchschnitt von 2,2 Prozent erreichen. Außerdem: Gerade in Zeiten hoher Inflation werden Sachwerte als Investment für viele Anleger interessant. Einsteiger haben es auf dem Kunstmarkt aber oft schwer. Worauf es ankommt, erklärt Handelsblatt-Redakteurin Susanne Schreiber. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
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Mar 14, 2023 • 32min

Silicon Valley Bank: Könnte das Gleiche auch in Europa passieren? / US-Inflationsrate sinkt auf 6,0 Prozent

Handelsblatt Today vom 14.03.2023 Im Zuge der Pleite der Silicon Valley Bank sind in den vergangenen Tagen nicht nur US-amerikanische, sondern auch europäische Bankaktien unter die Räder gekommen. Die entscheidende Frage aus Anlegersicht lautet: War das Ganze ein Unfall mit begrenzten Auswirkungen auf den Bankensektor oder vielleicht doch erst der Anfang einer neuen großen Krise? Bankenexperte Andreas Thomae von Deka Investment glaubt nicht, dass sich ein Szenario wie bei der Silicon Valley Bank in Europa wiederholen könnte: „Hier in Europa ist es so, dass ein sehr großer Teil der angelegten Gelder in kurzlaufenden, liquiden Assets liegen muss, die dann auch nicht einen so hohen Verlust erzeugen.“ Das Problem bei der Silicon Valley Bank sei es gewesen, dass sie nicht viele liquide Assets hatte und dass sie diese mit einem sehr hohen Verlust verkaufen musste. Außerdem: Im elften Teil der Serie „2023 kümmere ich mich um“ geht es um Dokumente, die im Ernstfall wichtig werden können. Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider erklärt, worauf es bei einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung ankommt. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit

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