

Langsamfahrt - Podcasts rund um die Eisenbahn
podcastlabel.de / Gregor Börner
Podcasts rund um die Eisenbahn
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Aug 28, 2025 • 43min
Langsamfahrt: #95 - Miniatur-Wunderland Hamburg
Vor etwa 25 Jahren wurde aus der spontanen Schnapsidee „Komm wir bauen die größte Modelleisenbahn der Welt“ wirklichkeit. Mittlerweile wurde aus dem Miniatur-Wunderland in Hamburg eine der größten Attraktionen in Deutschland. In dieser Ausgabe blicken wir mal hinter die Kulissen.
Gesprächspartner: Georg Hochbruck
Weiterführende Links:
Internetseite des Miniatur-Wunderland
Eindrücke aus dem Miniatur-Wunderland
Frankreich
Vulkanausbruch bei Nacht
Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt
Nachtaufnahme

Aug 7, 2025 • 2h 28min
Langsamfahrt: #94 - Eisenbahn im Saarland
In dieser Ausgabe sprechen wir über die Eisenbahn im Saarland.
Thematisch geht es um:
Geschichtliche Entwicklung im Saarland
Strecken im Saarland
Saarbahn
Eisenbahnverkehrsunternehmen im Saarland
Reaktivierung: Homburg-Zweibrücken
Verein MECL und Bahnpostmuseum (Podcast)
Dampflokmuseum Hermeskeil (geöffnet)
Grenzverkehre
Strecken die Reaktiviert werden können
Projekt: S-Bahn Saarland
Gesprächspartner: Erhard Pitzius (Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux e.V.)

Jul 24, 2025 • 59min
Langsamfahrt: #93 - SVT Görlitz, Moorexpress
SVT Görlitz
Gesprächspartner: Mario Lieb
Internetseite SVT Görlitz
Förderverein
der Schienenbus: Moorexpress
Gesprächspartner: Michael Frömming (der Schienenbus)
Internetseite der EVB zum Moorexpress
Förderverein Moorexpress
Bildeindrücke vom SVT Görlitz:
Bilder: SVT Görlitz gGmbH – Jessica Neumann

Jul 3, 2025 • 2h 16min
Langsamfahrt: #92 - Deutz-Gießener-Eisenbahn
In dieser Ausgabe sprechen wir über die „Deutz-Gießener-Eisenbahn“. Diese besteht aus den drei heutigen Abschnitten Siegstrecke, Hellertalbahn und Dillstrecke.
Thematisch geht es um:
Geschichtliches
Strecke über Herdorf, Rudersdorfer Tunnel
Strecke Siegen-Haiger, Knoten Siegen
Eingleisige Abschnitte der Siegstrecke
Elektrifizierungen
Rückgang der Hellertalbahn
Kilometrierungen
Geschichtliche Entwicklung des Verkehrs auf den Strecken
Heutiger Verkehr auf den Strecken
Bahnhöfe der Siegstrecke
Bahnhöfe der Dillstrecke
Bahnhöfe der Hellertalbahn
Zukunftspläne der Strecken
Gesprächspartner: Lukas Nümm
Karte: OpenStreetMap
644 061 und ein weiterer 644 bei Brachbach auf der Siegstrecke, aufgenommen am 26.02.2023.
114 038 überquert mit ihrem Zug den Bahnübergang bei Dillheim auf der Dillstrecke, aufgenommen am 22.05.2016.
Zugkreuzung in Neunkirchen auf der Hellertalbahn, 628 677 begegnet einem GTW, aufgenommen am 25.10.2015.

Jun 12, 2025 • 35min
Langsamfahrt: #91 - Neues zur Hunsrückquerbahn
In der Vergangenheit gab es einige Entwicklungen zur Hunsrückquerbahn, in dieser Ausgabe sprechen wir drüber.
Gesprächspartner: Felix Jacob (Hunsrückquerbahn e.V.)
Vergangene Episoden in denen es über die Hunsrückquerbahn ging:
Vorstellung Hunsrückquerbahn / Verein
Demnächst wieder Güterzüge im Hunsrück?
Bahn muss Strecke instandsetzen
Sonderzug 2016 bei Rheinböllen auf der Hunsrückquerbahn

May 30, 2025 • 14min
Langsamfahrt: #90 - Eisenbahn auf Korsika
Nach einem Sommerurlaub auf der Mittelmeerinsel Korsika, schrieb Gregor für die Zeitschrift „der-Schienenbus“ einen Artikel über die dortige Eisenbahn.
Der Artikel erschien in der Ausgabe 3-2025, des Schienenbus.
Sprecher: Jürgen Kolb
Korsika, Blau = Transkorsische Eisenbahn, Rot = Tramway de Balagne, Karte: OpenStreetMap
Eisenbahn auf Korsika
Auf der Meterspur aus dem Gebirge zum Strand!
Text und Fotos: Gregor Börner
Korsika gehört zweifelsfrei zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Die Mittelmeerinsel ist wahnsinnig vielseitig, so kommen Strandurlauber genauso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde und Naturliebhaber. Selbst für Eisenbahnfreunde bietet die Insel etwas, eine meterspurige Eisenbahn. Wenn man über die Insel, ein um 45 Grad geneigtes, großes Ypsilon malt, erhält man den ungefähren Streckenplan. Die Einheimischen nennen die Bahn „U Trinighellu“, Korsisch: Der Zitternde. Der Name lässt auf den unruhigen Lauf der teils ausgefahrenen Schienen zurückführen. Andere nennen die Bahn auch „TGV Corse“, mit einem Hochgeschwindigkeitszug hat dies aber weniger zu tun. TGV steht hier für „Train à Grande Vibration“ auf Deutsch wahrscheinlich „Wackelzug“.
Nordöstlich auf der Insel liegt Bastia, durch diese Stadt kommen viele Touristen, da hier die
großen Fährschiffe anlegen. Die meisten Besucher kommen doch mit dem eigenen Auto und der Fähre nach Korsika. Der Bahnhof von Bastia liegt fußläufig vom Hafen entfernt. Hier beginnt die „Transkorsische Eisenbahn“ über Ponte-Leccia nach Ajaccio im Südwesten. Noch im Bahnhofsbereich beginnt der „Tunnel de la Torreta“. Über dem Tunnelportal hängt der Korsenkopf, der so genannte Maurenkopf ist das Freiheitssymbol der Korsen. Die Strecke führt ca. 1,4 Kilometer durch den Berg, danach verläuft die Strecke auf den ersten Kilometern noch relativ flach. Nach etwa 21 Kilometern folgt der Bahnhof Casamozza, seit den 1980er Jahren ist hier das Bahnbetriebswerk.
Ein AMG-800 verlässt den Trennungsbahnhof Ponte-Leccio in Richtung Bastia. Das Gleis im Hintergrund gehört zur Strecke nach Calvi (Tramway de Balagne).
Das Fahrplanangebot der Insel ist eher übersichtlich. Züge welche die komplette Strecke zwischen Bastia und Ajaccio fahren gibt es nur wenige, diese werden hauptsächlich von den Touristen genutzt. Auf den Teilstücken zwischen Ajaccio und Mezzana sowie zwischen Bastia und Casamozza gibt es dichte Vorortverkehre. Zwischen L’Île-Rousse und Calvi gibt es außerdem mehrere Zugpaare um die Urlauber an die Strände zu bringen.
Von Casamozza gab es früher eine weitere Strecke. Diese führte entlang der Ostküste in den Süden. Das Streckenende war im 110 Kilometer entfernten Porto-Veccio, einige Kilometer von der südlichen Spitze entfernt. Eine geplante Verlängerung nach Bonifacio kam, durch den 2. Weltkrieg, nicht mehr zustande.
Als die deutsche Wehrmacht im Jahre 1943, bei ihrem Rückzug von der südlichen schwesterinsel Sardinien, diese Strecke zerstörte verblieb zunächst noch ein etwa 10 Kilometer langes Reststück bis nach Folelli-Orezza. Es scheiterte an den Kosten die Strecke wieder aufzubauen, so wurde im Jahr 1953 diese Strecke endgültig stillgelegt. Aktuell gibt es Pläne, die Strecke bis ins etwa 30 Kilometer entfernte Padulella-Moriani wieder aufzubauen und in den Vorortverkehr von Bastia zu integrieren.
Von Casamozza führt die transkorsische Strecke langsam bergauf nach Ponte-Leccia, dem Trennungsbahnhof der Insel. Bis hierhin führt die Strecke durch die Dörfer und über eindrucksvolle Viadukte. In Ponte-Leccia zweigt eine Strecke über L’Île-Rousse nach Calvi, an der Westküste, ab.
Viadukt über den Vecchio. Korsika hat zahlreiche dieser Flüsse, in denen man gut baden kann. Das Wasser ist so klar, dass man es wahrscheinlich trinken könnte.
Die Transkorsische Eisenbahn wird nun bergiger. Nach einigen Kilometern hat der Zug Corte, die historische Hauptstadt, erreicht. Korsika gehört heute zu Frankreich, zwischen 1755 und 1769 war die Insel eigenständig und Corte war die Hauptstadt.
Die Strecke führt nun durch das Hochgebirge der Insel. Auf dem Weg nach Ajaccio überquert die Eisenbahn das bekannte Vecchio-Viadukt. Das Viadukt hat auf beiden Seiten jeweils zwei Rundbögen und dazwischen eine Stahlkonstruktion. Auf 140m länge überquert die Strecke in 80m Höhe den Fluss Vecchio. Konstruiert wurde dieses historische Kulturdenkmal vom Architekten Gustave Eiffel, der auch den Eiffelturm in Paris bauen lies. Die Strecke führt weiter durch Gelände, welches sich am besten aus dem Zug genießen lässt. Den Fahrgast erwarten atemberaubende Aussichten auf hohe Berge und in tiefe Täler. Die Zug fährt über viele Brücken, Tunnel und Hangbauten in großer Höhe. Es folgt auch der Vizzavona-Tunnel, welcher mit 3,9 Kilometer der längste Eisenbahntunnel Frankreichs ist, der von einer Meterspurbahn befahren wird. Im Winter fällt hier sogar Schnee, welcher auf der Strecke allerdings auch geräumt wird. Auf den Passstraßen ist dies nicht immer der Fall.
Bereits einige Kilometer vor dem Ziel führt die Strecke wieder bergab, es folgt der Ort Mezzana und nach etwa 13 weiteren Kilometern die Hauptstadt der Insel, Ajaccio. Unser Zug hat nun etwa 160 Kilometer zurückgelegt.
Zwischen Calvi und L’Île-Rousse verbindet die Strecke viele Badestrände, weshalb die Bahn vermehrt Fahrgäste zu Badegästen macht. Hier steht der Zug am Haltepunkt Botri.
Die zweite Strecke der Insel führt aus dem Trennungsbahnhof Ponte-Leccia nach Calvi, die so genannte „Tramway de Balagne“. Die Strecke führt zunächst ebenfalls durchs Korsische Gebirge, bis sie bei L’Île-Rousse fast Meeresniveau erreicht. Bis dahin führt sie durch einige Tunnel und Kehrschleifen. Den Fahrgast erwarten auch hier tolle Aussichten, welche Landschaftlich anders aussehen, als auf der anderen Strecke. Ab L’Île-Rousse führt die Strecke an der Küste entlang nach Calvi. Zwischen Calvi und L’Île-Rousse verkehren die Züge in dichterem Takt. Unter den Fahrgästen sieht man viele Urlauber, denn die Strecke verbindet viele Badestrände. Die Strände an den Nord-Ost-Küsten sind sehr zu empfehlen, es gibt Sandstrände, keine Quallen und es gibt auch mal schattige Plätzchen. Nach insgesamt 73 Bahnkilometern ist hier der Endbahnhof Calvi erreicht.
Schaut man in die Züge sieht man überwiegend Touristen, der Fahrplan orientiert sich ganz an der Urlaubssaison. Im Sommer verkehren verhältnismäßig viele Züge, im Winter ist der Fahrplan sehr ausgedünnt. Der Sommerfahrplan ist dennoch mit Fahrplänen in Deutschland wenig vergleichbar, Taktfahrpläne gibt es auch nicht. Die Einheimischen nutzen die Bahn weniger, am ehesten noch in den Vorortverkehren. Urlaub auf Korsika, ganz ohne Auto, ist schwierig aber machbar, aber es sollte sich Zeit genommen werden. Zugverbindungen von Bastia nach Ajaccio gibt es nicht viele, zudem braucht der Zug knapp drei Stunden. Mit dem Auto ist man mit 2,5 Stunden, auf der selben Strecke unterwegs. Urlaubern ist es aber zu empfehlen, nicht unbedingt quer über die Insel zu fahren. Entfernungen auf Korsika bedeuten immer viel Reisezeit, da es teils sehr kurvig ist. Weite Ausflüge sind aber nicht unbedingt notwendig, denn es gibt überall viel zu entdecken. Fahrten in Auto oder Bahn können auch immer mal durch freilaufende Kühe, Schweine oder Ziegen unterbrochen werden. Die korsischen Schweine sind eine wilde Kreuzung aus Wildschwein und Hausschwein und schmecken als geräucherter korsischer Schinken „Coppa“ würzig und lecker.
Der Endbahnhof Calvi
Am Strand liegen und mal schnell den Zug fotografieren kann man bei L’Île-Rousse recht gut. Da der Zug von Calvi in L’Île-Rousse wendet, kommt er oft schon nach ca 15 Minuten zurück. Ein perfektes Bild am Mittelmeer.
Auf der Strecke nach Calvi sieht es, abgesehen von den Strandzügen, auch eher übersichtlich im Fahrplan aus. Der Corse liebt sein Auto und fährt damit gerne viel zu schnell, so ist zumindest der Eindruck des Autors nach 2 Wochen Urlaub auf der Mittelmeerinsel. Aber als Urlauber kann man die Eisenbahn gut mit dem eigenen Auto kombinieren. Es gibt zwar nicht an jedem Bahnhof Parkplätze, aber an vielen. Da Flüge nach Korsika selten und teuer sind, kommen ohnehin die meisten Touristen mit den Autofähren aus Norditalien oder Frankreich. Leider gibt es kein Autozugangebot von Deutschland aus, welche die Urlauber in die Nähe einer italienischen oder französischen Hafenstadt bringen, von wo die Fähren nach Korsika fahren.
Wanderern kann man aber die Eisenbahn sehr ans Herz legen. Denn man gelangt mit dem Zug in Regionen, auf der Insel, zu denen nur wenige Straßen führen.
Gebaut wurden die Korsischen Eisenbahnen, in den Jahren 1888 bis 1935, unter der CFD (Compagnie des Chemins de Fer Départementaux), einem Betreiber verschiedener Nebenstrecken in Frankreich. Der Vertrag zwischen dem französischen Staat und der CFD lief während des zweiten Weltkrieges aus. Als zu diesem Zeitpunkt die Strecke an der Ostküste durch die deutsche Wehrmacht zerstört wurde und zugleich die rentabelste Strecke der Insel wegfiel, war die CFD nicht bereit die korsische Eisenbahn weiter zu betreiben. So wurde die Bahn noch einige Jahre durch das französische Militär weiterbetrieben, allerdings war die Bahn nicht rentabel.
Der Zug fährt an einer Gaststätte vorbei. Da der Strand auf der anderen Gleisseite liegt, laufen die Touristen und Einheimischen hier „einfach über die Schienen“, als deutscher Eisenbahner kann man kaum hinsehen.
In den 1960er Jahren erschienen die korsischen Eisenbahnen so unwirtschaftlich, dass diese stillgelegt werden sollten, dies scheiterte aber am korsischen Widerstand. Der neue Betreiber war die SACFS (Société Auxiliaire pour les Chemins de Fer Secondaires), welche die Eisenbahn aber auch nur unter hohen Zuschüssen betreiben konnte. Ab 1971 übernahm die CFTA (Société Générale de Chemins de Fer et Transports Automobiles) den Betrieb, bis schließlich im Jahr 1983 die französische Staatsbahn SNCF den Betrieb übernahm und das komplette Streckennetz sanierte.
Die Korsen lassen sich, bis heute, ungern vom Festland reinreden, sie wären lieber eigenständig. So kam es im Jahr 2012 zur Ausgliederung der Bahn aus der SNCF und zur Gründung der CFC als eigenständiger Betreiber. Die CFC ist bis heute der Betreiber der korsischen Eisenbahn als gemeinwirtschaftliche kommunale Aktiengesellschaft.
Noch zu Zeiten der SNCF wollte man moderne Fahrzeuge auf der Insel einsetzen, damit versuchten sie die Reisezeiten, zwischen Bastia und Ajaccio zu verkürzen. Die damals neu beschafften Dieseltriebwagen „AMG-800“ mussten aber schon nach einiger Zeit aus dem Verkehr gezogen werden, da die Bremsen zu stark verschlissen. Weitere Schwierigkeiten machten die Klimaanlagen und die Kardanwellen. Zwischenzeitlich wurden bereits viele der alten Triebwagen, des Herstellers „Soulé“, verschrottet oder an irgendwelchen Unterwegsbahnhöfen abgestellt. Diese findet man noch heute.
So fahren die AMG-800 heute hauptsächlich zwischen Bastia und Ajaccio und die älteren Dieseltriebwagen, zusammen mit ihren Steuerwagen, aus den Jahren 1989/1990, hauptsächlich zwischen Calvi und L’Île-Rousse.
Abgestellte alte Triebwagen im Bahnhof Francardo. Erst bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass nicht alle Züge noch auf einem Gleis stehen.
Die größeren Bahnhöfe sind noch mit Personal besetzt. So können die Fahrgäste, klassisch am Schalter, ihre Fahrkarten kaufen. Wer an Haltepunkten zusteigen möchte, kann beim Schaffner eine Fahrkarte erwerben. In der Hauptsaison sind die Züge relativ voll, so dass es sich lohnen könnte, in der Nebensaison mitzufahren. Für Touristen wird eine Wochenkarte angeboten, mit der alle Strecken befahren werden können.

May 22, 2025 • 1h 1min
Langsamfahrt: #89 - ICE Baureihe 406, Bahn auf Korsika, Museumsbahn Schönheide
der Schienenbus
Gesprächspartner: Michael Frömming (der Schienenbus)
ICE der Baureihe 406
Einzelwagenverkehr
Reaktivierungen in Niedersachsen
Eisenbahn auf Korsika
Verweis auf nächste Episode
Museumsbahn Schönheide
Gesprächspartner: Anton Weigel
Internetseite des Vereins

May 8, 2025 • 1h 3min
Langsamfahrt: #88 - Eurotunnel - Warum fährt kein ICE nach London?
Jon Worth, Eisenbahnexperte und Autor, spricht über den Eurotunnel zwischen Großbritannien und Frankreich. Er beleuchtet die wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen einer direkten ICE-Verbindung nach London. Dabei wird die Geschichte des Eurotunnels und seine untergenutzte Kapazität thematisiert. Sicherheitskontrollen und politische Unterstützung sind entscheidende Faktoren für die Planung. Tipps zur Reise von Deutschland nach London runden das Gespräch ab, während die hohen Ticketpreise grundlegende Fragen zur Rentabilität aufwerfen.

Apr 17, 2025 • 2h 5min
Langsamfahrt: #87 - Eisenbahnknoten Braunschweig
In dieser Ausgabe sprechen wir über den Eisenbahnknoten Braunschweig.
Thematisch geht es um:
Geschichtliche Entwicklung des Streckennetzes
Braunschweiger Ringgleis
alter und neuer Hauptbahnhof
Stillegungen
Braunschweiger Bahnhöfe
Ausbesserungswerk (AW) Braunschweig
Bahnbetriebswerk
Stellwerkstechnik aus Braunschweig
Straßenbahnnetz
Heutiger Bahnverkehr um Braunschweig
Alstom-Werk Braunschweig
RailAdventure Braunschweig
Zukunftspläne
Verweise auf andere Podcast-Episoden:
Museumsbahn: Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde
Hafenbahn Braunschweig
Weiterführende Links:
Private Webseite mit Streckenkarte um Braunschweig
Gesprächspartner: Kevin Klimke
Hauptbahnhof Braunschweig mit Straßenbahn-Haltestelle
Gliesmarode
Links kommt das Gleis von der Ringbahn – heute noch angeschlossen bis zum Heizkraftwerk Mitte.Mitte die Verbindung zum Hafen (Celle) um auf die Ringbahn zu kommen muss man erst noch Kopf machen.Rechts geht es nach Gifhorn.

Apr 3, 2025 • 47min
Langsamfahrt: #86 - Ein Bahnhof zieht um ins Museum
Das Bahnhofsgebäude in Walporzheim an der Ahrtalbahn sollte abgerissen werden. Das Freilichtmuseum in Kommern war schon länger auf der Suche nach einem Bahnhofsgebäude. Das Freilichtmuseum hat das Gebäude zwischenzeitlich abgebaut, restauriert dieses und baut dies im Museum wieder auf.
Gesprächspartner: Volker Kirsch (LVR-Freilichtmuseum Kommern)
Weiterführende Links:
Pressemitteilung des Museums
Der Bahnhof Walporzheim kurz vor Betriebsaufgabe des Stellwerks, 31.10.2023
Der Bahnhof Walporzheim im Abbau, 11.04.2024
Fotos: LVR-Freilichtmuseum Kommern


